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Uhrenkonzern Swatch stellt ein

Der weltgrößte Uhrenhersteller Swatch wächst weiter. Der Umsatz kletterte um 8,7 Prozent. Entsprechend optimistisch blicken die Schweizer ins zweite Halbjahr – und stocken ihr Personal auf.
23.07.2013 Update: 23.07.2013 - 14:59 Uhr 1 Kommentar
Uhren von Swatch: Der Schweizer Konzern meldet ein deutliches Umsatzplus. Quelle: Reuters

Uhren von Swatch: Der Schweizer Konzern meldet ein deutliches Umsatzplus.

(Foto: Reuters)

Zürich Nach einem verhaltenen ersten Halbjahr rechnet der weltgrößte Uhrenkonzern Swatch mit einem stärkeren Umsatzwachstum in der zweiten Jahreshälfte. "Die Situation in China normalisiert sich", sagte Konzernchef Nick Hayek am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Schweizer Luxusuhren hatten sich in den vergangenen Monaten im Schlüsselmarkt China nicht mehr so gut verkauft wie früher, nachdem die neue Regierung im Kampf gegen Korruption gegen Geschenke unter Geschäftsfreunden vorgegangen war.

Die sinkende Nachfrage aus China war ein wichtiger Grund für das verringerte Wachstumstempo des erfolgsverwöhnten Konzerns. Nach Jahren mit zweistelligen Zuwächsen kletterte der Umsatz im ersten Halbjahr nur um 8,7 Prozent auf 4,18 Milliarden Franken (rund 3,4 Milliarden Euro). Swatch konnte seinen Marktanteil damit weiter ausbauen. Mit Hilfe eines besseren Finanzergebnisses und einer niedrigeren Steuerquote steigerte der Konzern den Reingewinn um 6,1 Prozent auf 768 Millionen Franken, wie die Schweizer am Dienstag überraschend mitteilten. Die Veröffentlichung der Halbjahreszahlen war eigentlich für Mitte August angesetzt.

Nun wachse das Geschäft mit teuren Uhren der Marken Omega, Breguet und Blancpain in China wieder, begründete Hayek seinen Optimismus für das zweite Halbjahr. Auch der britische Markt erhole sich, während der US-Markt gut laufe. "Wenn der Dollar etwas anzieht und wir genug Lager für Harry Winston aufbauen können, sind neun Milliarden Franken Bruttoumsatz eine Möglichkeit", erklärte Hayek. Im vergangen Jahr hatte Swatch mit einem Plus von 14 Prozent auf 8,14 Milliarden Franken einen Umsatzrekord geschafft.

Swatch hatte Harry Winston Ende März übernommen. Der US-Juwelier hatte bisher aber nicht immer genügend Schmuck und Edeluhren, um alle Kunden auch gleich zu bedienen. Hayek will nun die Lager in den Läden aufstocken.

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    Kosten in Zusammenhang mit der Übernahme, hohe Marketingausgaben und Investitionen in neue Produkte wie eine mechanische Plastikuhr der Marke Swatch hätten die operative Marge im ersten Halbjahr auf 22,7 (Vorjahr 24,5) Prozent gedrückt, erklärte Swatch. Im saisonal stärkeren zweiten Halbjahr könnte sich die Marge Hayek zufolge auf 24 bis 25 Prozent erholen.

    Die Anleger reagierten auf den Zwischenbericht mit Käufen. Die Aktie gewann drei Prozent auf 545,5 Franken, während die europäischen Konsumgütertitel unverändert tendierten.

    • rtr
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    1 Kommentar zu "Uhrenkonzern: Swatch stellt ein"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wenn man (S)watch will, dann sollte man SWATCH kaufen und nicht diese feigen Kopierer: iceswatch, die nun rotzfrech in vielen Städten NEBEN den alteingesessenen Swatch-Filialen sitzen und dann denen den Umsatz wegnehmen!

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