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Besucher der Baselworld

Die Messe hatte zuletzt mit Problemen zu kämpfen.

(Foto: dpa)

Uhrenmessen Die Baselworld und der Genfer Uhrensalon finden ab 2020 fast zeitgleich statt

Ab 2020 stimmen mit der Baselworld und dem Genfer Konkurrenzsalon SIHH die beiden wichtigsten Uhrenmessen ihre Termine ab. Das ist gut – für die gesamte Branche.
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Basel, Genf Gerade den internationalen Gästen, die eine weite Anreise haben, dürfte diese Veränderung gut in den Terminplan passen: Der Genfer Uhrensalon und die Basler Uhrenmesse werden künftig fast zeitgleich stattfinden. Bisher fand der Genfer Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH) stets im Januar, die Baselworld im März statt.

Nun werden die beiden Messen ab 2020 ihre Termine aufeinander abstimmen. Der SIHH wird dann vom 26. bis 29. April in Genf, die Baselworld direkt im Anschluss vom 30. April bis 5. Mai in Basel stattfinden, wie die Unternehmen am Dienstagabend bekanntgaben. Es bestehe zudem Einigkeit über die weiteren Termine bis ins Jahr 2024, heißt es.

Diese Absprache ist ein großer Schritt für die beiden Messen wie auch die Uhrenbranche. Branchenvertreter, Journalisten und die gemeinsamen Kunden der großen Uhrenmarken müssen dann nicht mehr innerhalb weniger Wochen zweimal in die Schweiz reisen, um die wichtigsten Uhrenmarken abzudecken.

In den vergangenen zwei Jahren hatte es oft Kritik auch von Uhrenfirmen gegeben, vor allem an der Baselworld, dass angeblich der Wille gefehlt habe, sich abzustimmen. SIHH-Direktorin Fabienne Lupo verweist darauf, wie „unterschiedlich, genauer: gegensätzlich“ die beiden Messen seien.

„Sich mit der Baselworld abzustimmen wird die Schweiz als den Standort für Uhrenmanufakturen stärken“, sagte Lupo. „Diese Entwicklung begrüßen wir, denn sie ist in unser aller Interesse.“

Ähnlich äußerten sich die Verantwortlichen der Baselworld. Diese neue Partnerschaft der zwei wichtigsten Messen der Branche sei ein Durchbruch, sagte Michel Loris-Melikoff, Managing Director der Baselworld. „Wir haben den Dialog mit dem SIHH gesucht und gemeinsam eine Lösung gefunden, von der alle – Besucher, Medien und die ganze Uhrenindustrie – enorm profitieren werden.“

Allerdings war besonders die Baselworld zum Handeln gezwungen. Die Messe hat mit großen Problemen zu kämpfen. In diesem Jahr droht dem Unternehmen ein Minus von mindestens 14 Millionen Franken. Besonders hart traf die mehr als 100 Jahre alte Messe die Absage von Aussteller Swatch, der 2019 nicht mehr auf der Baselworld ausstellen will. Auch andere Marken hatten sich zurückgezogen.

  • deli
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