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Umsatz-Milliarde und schwarze Zahlen erwartet Börsengang von Air Berlin noch nicht sicher

Die Fluggesellschaft Air Berlin will in diesem Jahr durch Kooperationen wachsen und schwarze Zahlen schreiben. Über einen Börsengang wurde nach eigenen Angaben aber noch keine Entscheidung getroffen.

HB BERLIN. „Wir prüfen das, beschlossen ist aber noch nichts“, sagte Geschäftsführer und Mitinhaber Joachim Hunold am Freitag auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin. Die Entscheidung darüber solle bis Mitte 2005 gefällt werden. Insofern sei die Berichterstattung im Magazin „Focus“, die schon von einem Börsengang ausgegangen sei, nicht korrekt gewesen, stellte Hunold klar.

„Mit frischem Geld hätten wir die Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen“, sagte Hunold mit Blick auf einen Börsengang. Die Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft bedeute aber auch, dass Air Berlin ein Stück seiner Selbstständigkeit aufgeben würde. Bei einem Börsengang sollten nur bis zu 49 % einer Air Berlin AG an den Kapitalmarkt gebracht werden. Die derzeit fünf privaten Gesellschafter wollten in jedem Fall ihre Mehrheit an dem Unternehmen behalten, sagte Hunold.

Mit dem Kapital aus dem Börsengang könnte der geplante Kauf von bis zu 70 neuen Flugzeugen bis 2010 finanziert werden. Die Entscheidung darüber solle im Sommer fallen, sagte Hunold. Ob erneut Boeing Hauptausrüster werde oder der europäische Flugzeughersteller Airbus hänge von den jeweiligen Konditionen ab. Wie viele von den Maschinen Ersatz oder zusätzliche zu den derzeit 44 Flugzeugen seien, werde vom Geschäftsverlauf der kommenden Jahre abhängen. Der Zukauf der Flugzeuge lasse sich aber auch ohne das Kapital aus einem Börsengang finanzieren, betonte Hunold.

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