Umweltschutz England führt Plastiktüten-Gebühr im Supermarkt ein

Auch in England dürfen Supermärkte ab sofort keine kostenlosen Plastiktüten mehr verteilen. Sie müssen eine Gebühr von fünf Cent erheben. Umweltschützer sind trotzdem nicht zufrieden – denn es gibt eine Ausnahmeregel.
In vielen europäischen Ländern dürfen sie nicht mehr gratis verteilt werden. Quelle: dpa
Plastiktüten

In vielen europäischen Ländern dürfen sie nicht mehr gratis verteilt werden.

(Foto: dpa)

LondonDie Gratis-Plastiktüte ist in Europa auf dem Rückzug: Als letzter Teil Großbritanniens hat auch England eine Gebühr für die Tragetaschen eingeführt. Damit müssen Supermarkt-Kunden seit Montag ihre eigenen Taschen mitbringen oder fünf Pence – knapp sieben Cent – zahlen.

Allerdings gilt das zum Ärger von Umweltschützern nur in Geschäften von Unternehmen, die mindestens 250 Vollzeitbeschäftigte haben. Die Regierung in London hofft, dass der Verbrauch der Tüten in Supermärkten um 80 Prozent zurückgeht.

Bisher mussten sich Kunden oft geradezu wehren, wenn sie keine Einweg-Plastiktüte wollten. Alleine in England wurden 2013 nach Regierungsangaben in größeren Supermärkten 7,4 Milliarden Tüten ausgegeben, im Schnitt 133 pro Kunde. In Deutschland sind es nach Angaben des Umweltbundesamtes 71 Einweg-Kunststofftüten pro Person und Jahr.

Diese Händler machen Deutschland satt
Platz 10: Globus
1 von 10

Die Supermarktkette aus dem Saarland entwickelte bereits 1966 ein Konzept, das einem modernen Supermarkt ähnelt. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 18.500 Mitarbeiter in 46 SB-Warenhäusern. Im Jahr 2015 erreichte die Globus-Gruppe einen Umsatz von 4,82 Milliarden Euro.

Quelle: TradeDimensions

Platz 9: Rossmann
2 von 10

Die Drogeriekette kann den Umsatz mit Lebensmitteln im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Waren es 2014 noch 5,41 Milliarden Euro, machte Rossmann im vergangenen Jahr 5,75 Milliarden Euro Umsatz. Die Drogeriekette von Dirk Roßmann verkauft vor allem Bio-Lebensmittel und Wein.

Platz 8 : dm
3 von 10

Der erste dm-Markt eröffnete 1973 in Karlsruhe. Heute ist dm in zwölf europäischen Ländern mit über 3.200 Marken präsent. Mit 7,03 Milliarden Euro Umsatz dürfte der Drogeriekonzern durchaus zufrieden auf das vergangene Jahr zurückblicken.

Platz 7: Tengelmann
4 von 10

2015 gehörte die Handelskette aus Mühlheim an der Ruhr noch zu den größten Lebensmittelhändlern der Republik mit einem Umsatz von 7,7 Milliarden Euro im Jahr 2015. Im März 2016 wurde allerdings die Übernahme durch den Konkurrenten Edeka von Wirtschaftsminister Gabriel genehmigt.

Platz 6: Lekkerland
5 von 10

Der Handelsriese mit Sitz in Frechen beliefert vor allem die Shops von Tankstellen und kleine Büdchen. Das Geschäft mit dem Spontan- und Spätkauf katapultiert Lekkerland unter die größten Händler mit einem Umsatz von 9,08 Milliarden Euro.

Platz 5: Metro-Gruppe
6 von 10

Zum Dax-Konzern gehört mit Metro Cash&Carry nicht nur der führende Lebensmittel-Großhändler, sondern auch die real-Supermärkte. Damit nehmen die Düsseldorfer unter Deutschlands Lebensmittelhändlern eine führende Position ein. Dennoch büßte die Gruppe im Vergleich zu 2014 mehr als drei Milliarden Euro ein und brachte es im vergangenen Jahr auf einen Umsatz in Höhe von 26,13 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür ist der Verkauf der Warenhaussparte Galeria Kaufhof.

Platz 4: Aldi
7 von 10

Beim Lebensmittelabsatz landet der Discounter auch in diesem Jahr nicht auf dem Treppchen – überholt aber Metro und landet auf Platz vier. Der Umsatz stieg 2015 auf 27,8 Milliarden Euro. Aldi Nord und Aldi Süd legten gemeinsam um 1,5 Prozent zu.

  • dpa
Startseite
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%