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Ungarn McDonald's für irreführende Werbung bestraft

Mit „Hähnchenfleisch“ warb der ungarische McDonald's, das gegrillte Filet enthielt aber auch Haut. Darüber sei der Konsument nicht genügend aufgeklärt worden, urteilt nun die Wettbewerbsaufsicht in Budapest: Geldstrafe.
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McDonald's hatte während einer Anhörung vor der Aufsichtsbehörde die Verwendung von Hautteilen damit begründet, dass Hähnchenfleisch ohne Haut zu schnell trocken werde. Quelle: dpa

McDonald's hatte während einer Anhörung vor der Aufsichtsbehörde die Verwendung von Hautteilen damit begründet, dass Hähnchenfleisch ohne Haut zu schnell trocken werde.

(Foto: dpa)

Budapest In Ungarn muss der Fastfood-Riese McDonald's wegen einer mangelhaften Produktbeschreibung eine Strafe von 15 Millionen Forint (knapp 50.000 Euro) zahlen. Zwischen dem 1. Januar 2012 und 12. Februar 2013 habe das Unternehmen mit der Bezeichnung „Hähnchenfleisch“ für ein Produkt geworben, ohne darauf hinzuweisen, dass das gegrillte oder panierte Filet auch Haut enthalte, begründete die ungarische Wettbewerbsaufsicht am Mittwoch in Budapest ihre Entscheidung.

Somit habe McDonald's falsche Informationen in seiner Werbung über den Fleischanteil und die Zubereitung seiner Hähnchenteile benutzt. Der Konsument sei nicht genügend über den Hautanteil aufgeklärt worden. Die Wettbewerbsbehörde störte sich auch an den in der Werbung benutzten Fotos. Diese seien „besonders irreführend“ gewesen.

McDonald's hatte während einer Anhörung vor der Aufsichtsbehörde die Verwendung von Hautteilen damit begründet, dass Hähnchenfleisch ohne Haut zu schnell trocken werde. Das Wort „Hähnchenfleisch“ sei sehr allgemein und könne von Konsumenten in vielerlei Weise interpretiert werden, argumentierte der Konzern.

  • afp
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