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Unglücksmaschine 737 Max Boeing einigt sich mit Angehörigen der Opfer des ersten Absturzes in Indonesien

Über die Höhe der Entschädigungen gibt es keine Angaben. Aber Boeing hat mit den Hinterbliebenen der 189 Lion Air-Opfer Vergleiche erziehlt.
08.07.2020 - 03:27 Uhr Kommentieren
Boeing 737 Max: Absturzursache soll ein Konstruktionsfehler sein Quelle: AP
Ermittler untersuchen Wrackteile der Unglücksmaschine

Im Oktober 2018 war in Indonesien eine 737 Max von Lion Air abgestürzt, nachdem im März bereits eine Maschine des gleichen Typs von Ethiopian Airlines mit 157 Toten verunglückt war.

(Foto: AP)

Chicago Der US-Luftfahrtriese Boeing hat sich mit den meisten Angehörigen der Opfer des Lion-Air-Absturzes einer 737-Max-Maschine in Indonesien auf Entschädigungen geeinigt. Bei mehr als 90 Prozent der Todesfälle seien mittlerweile Vergleiche erzielt worden, teilte das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit) in einem Statusbericht zum Sammelverfahren beim zuständigen Bundesgericht in Chicago mit.

Insgesamt seien Klagen im Zusammenhang mit 171 der 189 Menschen, die am 29. Oktober 2018 beim Lion-Air-Flug der Unglücksmaschine vom Typ 737 Max starben, vollständig oder teilweise beigelegt worden. Zur Höhe der Entschädigungen oder sonstigen Details machte Boeing keine Angaben. Ein Sprecher erklärte auf Nachfrage nur, dass man froh über die Fortschritte sei und glaube, die Familien fair zu entschädigen.

Kurz nach dem Unglück in Indonesien stürzte eine weitere Boeing 737 Max in Äthiopien ab, dabei kamen 157 Menschen ums Leben. Auch hier ist Boeing mit Klagen konfrontiert. Der US-Konzern steht im Verdacht, die 737 Max überstürzt auf den Markt gebracht und die Sicherheit vernachlässigt zu haben. Als entscheidende Absturzursache gilt ein Softwarefehler. Für die 737 Max gelten seit März 2019 Flugverbote.

Parallel zu den Vergleichsverhandlungen bot Boeing den Angehörigen von Opfern der Flugzeugabstürze in Indonesien und Äthiopien vor rund einem Jahr bereits Mittel aus einem 100 Millionen Dollar schweren Entschädigungsfonds an. Das Geld sollte auch Gemeinden zugute kommen, die von den Abstürzen betroffen sind. Es werde in Zusammenarbeit mit Nicht-Regierungsorganisationen und örtlichen Behörden in Programme etwa zugunsten von Ausbildung und Entwicklung fließen, so Boeing.

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    • dpa
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