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United Airlines Rausgeworfener Passagier erhält Entschädigung

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Entschädigungssummen steigen deutlich

Die neue Entschädigungssumme für Personen, die ihren bereits eingenommenen Sitzplatz wieder aufgeben, liegt deutlich über dem bisherigen Betrag von 1350 Dollar. Sie entspricht in etwa der Summe des Konkurrenten Delta Airlines, der seit diesem Monat in einem solchen Fall 9950 Dollar zahlt. Southwest Airlines kündigte am Donnerstag an, künftig Flüge nicht mehr zu überbuchen.

Für United war der aufsehenerregende Fall des 69-Jährigen zu einem ungünstigen Zeitpunkt gekommen. Nach einer Fusion mit der Gesellschaft Continental im Jahr 2010 hat die Airline mit heftigen Problemen zu kämpfen. Im vergangenen Jahr kamen allerdings mehr Flüge pünktlich an. Auch die Zahl der verloren gegangenen Gepäckstücke sank. Kürzlich hatte United Pläne bekanntgegeben, seine Dienste in diesem Sommer auszuweiten. Statt Lob für die Zeichen des Fortschritts, hagelte es nun zwei Wochen lang Spott und vernichtende Kritik.

In einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht lieferte United nur wenige Details zu dem Vorfall vom 9. April. Flug 3411 nach Louisville im US-Staat Kentucky sei um eine Person überbucht gewesen, ein Passagier habe seinen Sitz dafür aber freiwillig aufgegeben. Nach dem Boarding der Passagiere seien jedoch vier Besatzungsmitglieder der Fluglinie Republic Airline aufgetaucht, nachdem sich ihr Flug Richtung Louisville wegen eines mechanischen Problems verzögerte. Republic führt viele United-Express-Flüge durch.

United erklärte, es sei ein Fehler gewesen, die Republic-Crew spät an Bord zu lassen. Dadurch hätten vier zahlende Fluggäste entfernt werden müssen. Falsch sei auch gewesen, ohne Sicherheitsproblem die Polizei zu rufen und Passagieren nicht ausreichend Geld für das freiwillige Räumen ihrer Plätze zu bieten.

  • ap
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