Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

United-Chef Oscar Munoz „Das wird nie wieder passieren“

United-Chef Munoz kündigt mit aller Entschlossenheit an, dass sich der rabiate Rauswurf eines Passagiers nie wiederholen soll. Der „gesunde Menschenverstand“ kam am Sonntag zu kurz – Munoz habe sich geschämt.
Kommentieren
Einen Vorfall wie letzten Sonntag will der United-Chef nie wieder geschehen lassen. Quelle: dpa
Oscar Munoz

Einen Vorfall wie letzten Sonntag will der United-Chef nie wieder geschehen lassen.

(Foto: dpa)

Washington Der rabiate Rauswurf eines Passagiers aus einem überbuchten Flugzeug der amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines soll sich nicht wiederholen. „Das wird nie wieder passieren“, sagte United-Vorstandschef Oscar Munoz am Mittwoch dem US-Sender ABC. United werde keine Sicherheitsbeamten mehr in eine Maschine holen, um einen Passagier herauszuholen, der gebucht und bezahlt habe und im Flieger sitze.

Die US-Fluggesellschaft hatte am Sonntag einen Passagier gewaltsam aus einer Kabine entfernen lassen, weil das Flugzeug überbucht war. Videos von dem Vorfall zeigten, wie Sicherheitsleute den Mann über den Boden des Kabinengangs zum vorderen Ausgang des Flugzeuges ziehen. Dies hatte weltweit Empörung ausgelöst.

Munoz sagte, er habe sich „geschämt“, als er die Videos gesehen habe. Er sprach außerdem von einem „Systemfehler“. United habe für seine Führungskräfte kein Verfahren etabliert, das diesen ermögliche, ihren „gesunden Menschenverstand“ zu benutzen.

Nach Kritik auch am Krisenmanagement der Airline sowie Boykott-Aufrufen in sozialen Netzwerken hatte sich Munoz am Dienstag in aller Form für den Vorfall entschuldigt und die Verantwortung übernommen. Er kündigte außerdem eine Überprüfung des Falls an. Dazu gehöre, wie United künftig mit Überbuchungen von Flugzeugen umgehe. Die Ergebnisse sollen bis Ende April vorgelegt werden.

  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "United-Chef Oscar Munoz: „Das wird nie wieder passieren“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote