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Unternehmen führt intensive Verhandlungen mit Gewerkschaften Lufthansa: Treibstoffpreise steigen mittelfristig

Die Deutsche Lufthansa stellt sich auf mittelfristig steigende Treibstoffpreise ein.

HB FRANKFURT. In den nächsten drei bis fünf Jahren werde das "Plateau" gegenüber den letzten 5 Jahren höher liegen, sagte Finanzvorstand Karl-Ludwig Kley auf der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag. Die Lufthansa richte ihre Sicherungsgeschäfte entsprechend darauf aus, versicherte der CFO.

Nach Aussage ihres Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Mayrhuber führt das Unternehmen "intensive Gespräche" mit den Gewerkschaften über "mehr Arbeit fürs gleiche Geld". Die seit Monaten andauernden Verhandlungen sollten schnellstmöglich abgeschlossen werden, sagte Mayrhuber auf der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag. Beide Seiten teilten die Problemanalyse und die Ziele, nun werde über das "Trainingsprogramm" gesprochen.

Hierbei wollten die Gewerkschaften eine Garantie, dass die Lufthansa mit den geplanten Veränderungen "Olympiasieger" werde. An dieser Stelle hake es derzeit ein wenig, plakatierte der CEO die derzeitige Sachlage.

Die Rückstellungen für Pensionen will die Airline in den nächsten 10, maximal 15 Jahren vollständig aus der Bilanz entfernen. Bereits im 2. Quartal werde mit einer Erstdotierung von rund 550 Mill. Euro ein Aufbau eines Wertpapierportfolios begonnen, kündigte Finanzvorstand Karl-Ludwig Kley auf der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag an. Geplant sei eine Übertragung des Wertpapierportfolios in ein Treuhand-Modell zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt.

Grund der Maßnahme sei die Notwendigkeit, das Thema Pensionen zukunftsfähig zu machen. Ab dem Jahr 2022 komme das Unternehmen in eine Phase, in der die Pensionsaufwendungen die Rückstellungszuführungen überstiegen, sagte Kley.

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