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Untersuchung der Hypo-Vereinsbank: Seehäfen können Welthandel ausbremsen

Die weitgehend ausgeschöpften Kapazitäten der Seehäfen könnten nach einer Studie schon bald zum Bremsklotz für Welthandel und Globalisierung werden.

HB HAMBURG. Nach der am Donnerstag in Hamburg vorgelegten Untersuchung der Hypo-Vereinsbank und des Londoner Beratungsunternehmens Drewry Shipping Consultants sind die Häfen, aber auch die Straßen- und Schienenverbindungen, dem Ansturm der Containerfrachter kaum noch gewachsen. Um die ernsten Probleme zu überwinden, müssten sowohl Häfen erweitert werden als auch neue Strategien zum Tragen kommen.

Im vergangenen Jahr wurden weltweit rund 356 Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen; bis zum Jahr 2014 wird sich diese Menge nach der Studie vermutlich verdoppeln. Getrieben von einem wachsenden Welthandel und einer weit reichenden internationalen Arbeitsteilung ist der Containerverkehr seit 1980 jährlich um 9,5 Prozent gewachsen. „Die Infrastruktur der Häfen kann mit diesem Tempo immer weniger mithalten“, heißt es in der Studie. Unter den großen Welthäfen entwickelten sich vor allem Rotterdam, Antwerpen, Southampton und Singapur sowie die Häfen von Südkalifornien immer stärker zu Engpässen.

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