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Urlaubsbuchungen Storno, Rückerstattung, Quarantäne: Die wichtigsten Infos für den gebuchten Sommerurlaub

Wer darf den Urlaub kostenfrei stornieren, wer erhält sein Geld zurück, wer bleibt auf den Kosten sitzen? Und was darf der Chef? Was Urlauber vor der Reise beachten sollten.
01.07.2021 - 18:41 Uhr Kommentieren
Die Furcht vor einer neuen Corona-Welle in den Urlaubsregionen wächst. Spanien etwa gilt ab Sonntag wieder als Risikogebiet. Quelle: Reuters
Touristen auf Mallorca

Die Furcht vor einer neuen Corona-Welle in den Urlaubsregionen wächst. Spanien etwa gilt ab Sonntag wieder als Risikogebiet.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Mitten in der Urlaubszeit steigen in den beliebten Ferienregionen der Deutschen die Corona-Inzidenzen mit hoher Geschwindigkeit. Zwar strich das Robert Koch-Institut die Länder Portugal und Großbritannien vor wenigen Tagen von der Liste der Virusvarianten-Gebiete, was Reisenden nun bei der Rückkehr eine 14-tägige Quarantäne erspart.

Derzeit aber klettern auf den Balearen und in den Niederlanden die Ansteckungszahlen wieder rasant. Insbesondere die Ausbreitung der ansteckenderen Delta-Variante bereitet Sorge. Spanien gilt ab Sonntag wieder komplett als Risikogebiet, Zypern könnte zeitnah sogar zum Hochinzidenzgebiet erklärt werden.

Doch nicht nur zusätzliche Quarantäneauflagen und teure PCR-Tests drohen den Verreisten bei der Rückkehr in die Heimat.

Wer in Kenntnis der Corona-Risiken seines Urlaubsorts eine Reise bucht, müsse damit rechnen, bei der Stornierung auf einem Teil seinen Kosten sitzen zu bleiben, warnt Kim Lorraine Illmer, Spezialistin für Reiserecht in der Düsseldorfer Kanzlei Schumacher & Partner – selbst wenn die Region vom Auswärtigen Amt zum Risikogebiet hochgestuft wird.

Dem Handelsblatt erklärt die Rechtsanwältin, die auch das Internetportal StressimUrlaub.de betreut, welche Möglichkeiten und Gefahren die Pandemie für Urlaubsreisende bietet.

Muss ich Urlaub einreichen, wenn ich nach meiner Rückkehr in Quarantäne muss? Oder zählt das als Krankschreibung?

Wenn der Urlaubsort erst während der Reise zum Risikogebiet erklärt wird – wie es etwa zuletzt bei vielen Portugal-Urlaubern der Fall war –, trifft die Reisenden grundsätzlich keine Schuld. Dementsprechend hat der Arbeitnehmer auch einen Anspruch auf Vergütung.

Quarantänezeiten, die wegen Erkrankungen eines Arbeitnehmers angeordnet werden, fallen – wie üblich – unter die Arbeitsunfähigkeit und werden somit durch die Entgeltfortzahlung ausgeglichen.

Ist der Arbeitnehmer jedoch nicht akut erkrankt, sondern wegen des Verdachts auf eine mögliche Infektion oder der Rückkehr aus einem Risikogebiet unter Quarantäne gestellt worden, so ist er nicht arbeitsunfähig, sondern vielmehr weiterhin vollumfänglich zur Arbeitsleistung verpflichtet.

Insofern es dem Arbeitnehmer möglich ist, seine Arbeit im Homeoffice zu erbringen, erhält er unverändert sein Entgelt vom Arbeitgeber.

Keine automatische Rückerstattung beim Urlaubsstorno. Quelle: Schumacher & Partner
Reiserechtsexpertin Kim Lorrain Illmer

Keine automatische Rückerstattung beim Urlaubsstorno.

(Foto: Schumacher & Partner)


Und falls nicht?

Dann erhält er eine Entschädigung nach den Regelungen des Infektionsschutzgesetzes in Höhe seines bisherigen Nettogehalts. Der Arbeitgeber kann sich in diesem Fall den Betrag später von der Behörde zurückholen, die die Quarantäne angeordnet hat.

Eine Verrechnung mit dem Jahresurlaub des Arbeitnehmers findet derzeit – genau wie im Jahr 2020 – nicht statt. Aber: Arbeitnehmer, die in Kenntnis der Umstände ihren Urlaub gezielt in einem Risikogebiet verbringen und sich nach ihrer Urlaubsrückkehr in häusliche Quarantäne begeben müssen, haben grundsätzlich keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung oder Entschädigung.

Können Verstöße im schlimmsten Fall zur Kündigung führen?

Abmahnungen oder Kündigungen haben Arbeitnehmer, die sich nach ihrem Urlaub in einem Risikogebiet in Quarantäne begeben müssen, grundsätzlich nicht zu befürchten. Jedoch müssen sie den vorübergehenden Verlust ihres Vergütungsanspruchs befürchten.

Ein Arbeitgeber kann einem Arbeitnehmer die Reise in ein Risikogebiet jedoch nicht verbieten, da diese Entscheidung unter das allgemeine Persönlichkeitsrecht fällt. Dem Arbeitgeber steht jedoch gegenüber seinen Arbeitnehmern ein Auskunftsrecht über dessen Aufenthaltsort während des Urlaubs zu.


Für Feriengebiete wie Portugal sagten Urlaubsveranstalter noch vor wenigen Tagen gebuchte Reisen ab, andere Länder könnten bald folgen. Steht Urlaubern Schadensersatz zu?

Nein. Der Reiseveranstalter kann die Reise aufgrund der Pandemie vor Reisebeginn absagen, wenn die Durchführung etwa wegen Einreisebeschränkungen nicht möglich oder erheblich beeinträchtigt ist. Der Veranstalter muss die Reisenden darüber unverzüglich informieren. Wenn er vom Vertrag zurücktritt, verliert er natürlich seinen Anspruch auf den Reisepreis. Er muss in diesen Fällen also den bereits bezahlten Reisepreis oder die Anzahlung erstatten.

Was ist mit bereits angetretenen Reisen?

In Bezug auf Pauschalreisen gilt: Beendet sie der Veranstalter, weil ein Reisemangel vorliegt oder die Reise so nicht mehr durchführbar ist, muss der Reisende grundsätzlich nur für die Inhalte zahlen, die er auch nutzen konnte. Hat ein Reisender beispielsweise eine 14-tägige Pauschalreise gebucht, die aber nach drei Tagen wegen der Corona-Pandemie abgebrochen wird, hat man grundsätzlich einen Anspruch auf anteilige Rückerstattung.

Auch zusätzliche Kosten, etwa für Ausflüge, die über den Veranstalter dazugebucht wurden, aber nicht stattgefunden haben, kann der Reisende zurückverlangen. Schadensersatzansprüche für nutzlos aufgewandte Urlaubszeit kommt hingegen nur in Betracht, wenn den Reiseveranstalter ein Verschulden trifft. Dies dürfte im Zusammenhang mit dem Coronavirus nicht der Fall sein.

Was passiert, wenn sich die Reise wegen Quarantänemaßnahmen verlängert?

Falls der Reiseveranstalter den Reisegast wegen „unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände“ nicht an den Abreiseort bringen kann, muss er nur die Kosten für maximal drei Nächte in einer gleichwertigen Unterkunft übernehmen.

Was gilt für Individualreisende?

Sie müssen grundsätzlich nur die Leistung bezahlen, die sie auch in Anspruch nehmen konnten. Musste der Individualreisende die gebuchte Unterkunft – zum Beispiel aufgrund behördlicher Anweisung – vorzeitig verlassen, hat er nur für die in Anspruch genommenen Tage zu bezahlen. Falls der Betreiber selbst entscheidet, die Unterkunft zu schließen, darf er nur einen Teil des Reisepreises verlangen. Diese Regelung gilt zumindest für in Deutschland gebuchte Hotels und Ferienwohnungen.

Für Verträge, die direkt mit Unterkünften im Ausland geschlossen wurden, können hingegen andere Regelungen gelten. Auch hier kommt es wieder auf die Umstände im Einzelfall und insbesondere auf die vertraglichen Regelungen an.

Aber Achtung: Liegt der Grund für den Reiseabbruch ausschließlich bei dem Reisenden, hat dieser keinen Anspruch auf eine teilweise Erstattung. Hier kann in bestimmten Fällen eine Reiserücktrittsversicherung greifen.

Leere in der portugiesischen Hauptstadt. Quelle: Reuters
Lissaboner Altstadt

Leere in der portugiesischen Hauptstadt.

(Foto: Reuters)


Und in Virusvarianten-Gebieten?

Für den Fall, dass gebuchte Leistungen nicht in Anspruch genommen werden können, besteht grundsätzlich ein Rückerstattungsanspruch. Problematisch ist jedoch, dass die Hotels in den Virusvarianten-Gebieten ihre Leistungen – zumindest derzeit – weiterhin anbieten können. Dass der einzelne Reisegast diese Leistungen nicht mehr in Anspruch nehmen kann oder will, dürfte zunächst zulasten des Hotelgastes gehen.

Auch hier ist grundsätzlich zu empfehlen, zeitnah eine Lösung mit dem jeweiligen Vertragspartner herbeizuführen. Entscheidend dürften letztlich wiederum die Regelungen im jeweiligen Vertrag sein. Bei der Buchung von Individualreisen sollte derzeit auf flexible Tarife geachtet werden, sodass für den Fall der Fälle eine kostenfreie Stornierung oder Umbuchung möglich ist.

Gilt dies auch für Mietwagen?

Auch hier kommt es auf die individuellen Bestimmungen im Vertrag an. Ob und inwiefern Kosten von der Mietwagenfirma ganz oder teilweise übernommen werden, lässt sich pauschal nicht beantworten. Möglich ist, dass die Mietwagenfirma Stornierungskosten in Rechnung stellt, deren Höhe wiederrum einer rechtlichen Überprüfung zu unterziehen sind.

Mehr zum Thema:

Was ist mit gebuchten Fähren, die zwar in Betrieb bleiben, aber wegen der staatlich angeordneten Reisebeschränkungen nicht mehr genutzt werden können?

In diesem Fall dürfte der Umstand grundsätzlich zulasten des Reisegastes gehen, da die Leistung theoretisch angeboten werden kann.

Manche Reiseveranstalter lehnen Rückerstattungen bei Stornierungen mit der Begründung ab, jedem sei das durch die Pandemie verursachte Risiko einer Reisewarnung inzwischen vor der Abreise bekannt. Zu Recht?

Wer im Wissen der Corona-Pandemie seine Reise gebucht hat und nicht schon davor, kann grundsätzlich Schwierigkeiten bekommen, sein Geld vollständig zurückzuerhalten. Trotz der stetig sinkenden Inzidenzzahlen in Deutschland wird von den Gesundheitsbehörden regelmäßig vor einer neuen „Welle“ und Virusvarianten gewarnt. Deshalb können Reisewillige derzeit grundsätzlich noch nicht davon ausgehen, dass Reisen ohne jegliche Einschränkungen wieder möglich sind.

Gilt diese Unsicherheit, sein Geld zurückzubekommen, auch bei einer Reisewarnung des Auswärtigen Amts?

Eine Reisewarnung ist grundsätzlich kein Reiseverbot. Wer einen Flug beispielsweise nach Portugal gebucht hatte, konnte diesen weiterhin antreten, solange Portugal die Einreise erlaubte. Wird der Flug daher durchgeführt und der Fluggast tritt diesen nicht an, so hat er grundsätzlich auch keinen Anspruch auf Rückerstattung

Auch bei gebuchten Ferienwohnungen oder Hotels vor Ort gibt es in der Regel kein pauschales Kündigungsrecht aufgrund der Corona-Situation, da es weder ein Ausreiseverbot aus Deutschland noch ein Beherbergungsverbot etwa in Portugal gibt. Solange es dem Reisenden theoretisch möglich ist, die Reise wie gebucht anzutreten, ist eine kostenfreie Stornierung grundsätzlich ausgeschlossen.

Gibt es eine Faustregel, wann eine kostenfreie Stornierung der Pauschalreise möglich wird?

Das ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent oder mehr damit zu rechnen ist, dass vor Ort unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände vorliegen und der Urlaub deutlich von der Planung abweichen würde.

Generell ist der Urlauber in der Pflicht, derartige Einschränkungen zum Reisezeitpunkt an seinem Zielgebiet aufzuzeigen. Kann er dies nicht, gelten weiterhin die Stornierungsbedingungen des Reiseveranstalters. Gegebenenfalls muss dies auch gerichtlich entschieden werden. Fakt ist: Allein die Angst vor Corona ist kein Grund, um kostenfrei stornieren zu können.

Kann ich den Preis mindern, wenn es während der Reise zu massiven Einschränkungen kommt?

Aufgrund der aktuellen Lage müssen Reisende derzeit mit Einschränkungen im Hotel rechnen. Wie diese genau aussehen, ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine kostenfreie Stornierung der gebuchten Pauschalreise aufgrund kleinerer Einschränkungen ist nicht möglich.

Wenn jedoch Einschränkungen während der Reise vorliegen, die als erheblich einzustufen sind und den ursprünglichen Charakter der Reise verändern, kann die Möglichkeit einer kostenfreien Stornierung bestehen. Der Veranstalter hat den Reisenden aber grundsätzlich vor Antritt über die geänderten Vertragsbedingungen zu informieren und das Recht einzuräumen, diese nicht zu akzeptieren.

Ab wann kann der Reisende dann mindern?

Kleinere Einschränkungen oder Unannehmlichkeiten, etwa das Tragen von Masken oder die Essensbestellung à la carte statt am Büfett, dürften nicht zu einer kostenfreien Stornierung oder einer Reisepreisminderung berechtigen. Es gilt: Je gewichtiger die nicht erbrachte Reiseleistung ist – etwa die Schließung einer Hauptattraktion der geplanten Reise –, desto höher fällt die Minderung aus.

Wichtig hierbei ist, dass der jeweilige Reisemangel dem Veranstalter unverzüglich und detailliert angezeigt wird, damit diesem die Möglichkeit der Abhilfeleistung gegeben wird. Erst, wenn eine Abhilfe seitens des Veranstalters nicht möglich ist oder von diesem abgelehnt wird, kann der Reisende den Preis – je nach Intensität der Beeinträchtigung – prozentual mindern.

Großbritannien war kurzzeitig als Virusvarianten-Gebiet eingestuft. Quelle: Reuters
Flughafen London Heathrow

Großbritannien war kurzzeitig als Virusvarianten-Gebiet eingestuft.

(Foto: Reuters)

Was ist zu tun, wenn der Reiseanbieter lediglich einen Gutschein anbietet?

Der Reisende muss einen Gutschein nach deutschem Recht grundsätzlich nicht akzeptieren, wenn er ein Recht zur kostenfreien Stornierung hatte.

Was geschieht, wenn etwa der Rückflug storniert wird und zusätzliche Kosten entstehen, etwa für den Mietwagen oder einen neuen Flug?

Falls die Rückbeförderung im Pauschalreisevertrag vereinbart ist, hat der Veranstalter diese grundsätzlich seinerseits zu erfüllen. Auch wenn dem Reiseveranstalter die Flugbeförderung aufgrund behördlicher Anordnung nicht möglich ist, hat er dem Reisenden grundsätzlich eine alternative Rückreisemöglichkeit anzubieten.

Wer zahlt, wenn ich vorzeitig nach Hause kommen möchte?

Die Organisation einer vorzeitigen Rückbeförderung des Reisenden auf eigene Faust dürfte meist vertraglich nicht vereinbart worden sein. Dies sollten Reisende wissen, falls sie aus Angst vor der Ausbreitung der Delta-Variante vorzeitig den Rückweg antreten.

Um die Gefahr zu umgehen, später auf den Kosten sitzen zu bleiben, ist dem Reisenden in jedem Fall zu empfehlen, sich zeitnah mit dem Veranstalter in Verbindung zu setzen und die Möglichkeiten der Rückbeförderung sowie die Übernahme der hierdurch entstehenden Kosten vorzeitig zu klären.

Wie sieht es mit Streitfällen außerhalb der EU aus? Etwa in Großbritannien oder der Türkei?

Hier ist es erheblich schwieriger, die reiserechtlichen Ansprüche gegen den jeweiligen Veranstalter oder eine Fluggesellschaft durchzusetzen. Zum einen, da unter Umständen das jeweilige Landes-Reiserecht anzuwenden ist, das vom deutschen oder europäischen Recht abweichen kann.

Zum anderen, da man die Ansprüche vor einem ausländischen Gericht durchsetzen müsste. Das könnte mit erheblichen Mehrkosten – etwa für Übersetzungen oder Anwälte vor Ort – verbunden sein, die selbst im Erfolgsfall nicht oder nicht vollständig erstattungsfähig sein könnten.

Mehr: Corona-Lockerungen lösen Kundenansturm auf Reisebüros aus

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