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Urteil Amazon muss Mitarbeiter für Sicherheitschecks nicht bezahlen

Nach Schichtende müssen Amazon-Angestellte durch den Sicherheitscheck - zuweilen bis zu 25 Minuten. Zwei US-Mitarbeiter wollten für die Wartezeit entlohnt werden. Doch der Oberste Gerichtshof hat die Klage abgewiesen.
10.12.2014 - 13:31 Uhr Kommentieren
Amazon muss seine Mitarbeiter nur für Tätigkeiten bezahlen, die für den jeweiligen Job „unverzichtbar“ sind. Sicherheitschecks gehören nicht dazu. Quelle: ap

Amazon muss seine Mitarbeiter nur für Tätigkeiten bezahlen, die für den jeweiligen Job „unverzichtbar“ sind. Sicherheitschecks gehören nicht dazu.

(Foto: ap)

Washington Der Internet-Versandhändler Amazon muss seine Lagermitarbeiter in den USA nicht für die Zeit bezahlen, die sei beim Warten auf Sicherheitschecks und bei den Kontrollen verbringen. Der Oberste Gerichtshof entschied am Dienstag, die Sicherheitsüberprüfung sei nicht Teil der eigentlichen Arbeit. Somit hätten die Mitarbeiter auch keinen Anspruch auf Bezahlung.

Geklagt hatten zwei ehemalige Mitarbeiter eines Lagerhauses im US-Bundesstaat Nevada. Sie waren dafür zuständig, Produkte aus den Regalen zu holen und für den Versand zu verpacken. Nach der Schicht wurden die Mitarbeiter kontrolliert, um festzustellen, ob sie Waren mitgehen ließen. Weil es zu wenige Sicherheitsmitarbeiter und -detektoren gegeben habe, hätten sie jeweils rund 25 Minuten warten müssen, führten die beiden Kläger an. Dafür wollten sie Lohn.

Während die Vorinstanz den einstigen Amazon-Bediensteten Recht gab, wies der Supreme Court nun ihre Argumentation zurück. Ein Arbeitgeber müsse laut Bundesgesetzen nur für Tätigkeiten bezahlen, die für den jeweiligen Job „unverzichtbar“ seien. Die Wartezeiten und Sicherheitskontrollen zählten nicht dazu.

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