US-Bericht Transocean trägt Mitschuld an Golf-Ölpest

Rund 20 Milliarden Dollar Schadenersatz verlangt BP vom langjährigen Partner Transocean wegen der Explosion der "Deepwater Horizon" vor einem Jahr. Die US-Küstenwache gibt dem Plattformbetreiber nun eine Teilschuld.
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WashingtonEin US-Bericht sieht eine Mitschuld des Plattformbetreibers Transocean an der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko im vergangenen Jahr. In einer im Internet verfügbaren Einschätzung der amerikanischen Küstenwache werden mehrfache Versäumnisse und Fehler aufgelistet: Wartungsmängel, die Umgehung von automatischen Sicherheitssystemen und das Fehlen von Notfall-Ausbildungen für Mitarbeiter hätten zu der Katastrophe beigetragen, heißt es darin. Der endgültige Bericht solle bis zum 27. Juli fertiggestellt werden.

Bei einer Explosion auf der BP-Plattform „Deepwater Horizon“ waren am 20. April 2010 elf Menschen getötet worden. Die anschließende Ölpest verseuchte riesige Küstenabschnitte. Der britische Ölkonzern kündigte kürzlich an, Transocean und weitere Partnerfirmen auf insgesamt 40 Milliarden Dollar Schadenersatz zu verklagen. Die Firmen seien mitverantwortlich für die Ölpest. Transocean wies den Vorwurf empört zurück.

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