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US-Handelsstreit Trump droht Harley-Davidson erneut wegen Flucht vor Zöllen

US-Präsident Trump erklärt, dass Harley-Kunden mit der Produktionsverlagerung nicht glücklich seien und verweist auf sinkende Verkaufszahlen - allerdings von 2017.
04.07.2018 Update: 04.07.2018 - 03:14 Uhr Kommentieren
Harley-Davidson: Donald Trump droht erneut wegen Flucht vor Zöllen Quelle: dpa
Harley Davidson

US-Präsident Donald Trump legt per Twitter im Streit mit Harley-Davidson nach.

(Foto: dpa)

Washington US-Präsident Donald Trump lässt mit seiner Kritik an der amerikanischen Traditionsfirma Harley-Davidson nicht locker. Nach der Entscheidung des Motorradbauers, Teile der US-Produktion ins Ausland zu verlagern, will Trump nun offenbar Konkurrenten ins Land holen. „Meine Regierung arbeitet mit anderen Motorrad-Firmen zusammen, die in die USA ziehen wollen“, twitterte er am Dienstag. Das Unternehmen äußerte sich zu der Ansage zunächst nicht.

In dem Tweet brachte Trump zudem die Ankündigung von Harley vom Juni mit Geschäftszahlen des vergangenen Jahres in Verbindung. Die Harley-Kunden seien über den Umzug nicht glücklich, schrieb er: „Die Verkäufe liegen 2017 sieben Prozent tiefer.“ Trumps Beraterin Kellyanne Conway lehnte wie das Unternehmen einen Kommentar ab.

Harley-Davidson hatte im Zuge des Handelsstreits zwischen den USA und der EU angekündigt, einen Teil seiner Produktion aus den USA abzuziehen, um zusätzliche Zölle zu umgehen und so eine Preiserhöhung für Kunden in Europa zu vermeiden.

Die Fertigung für die USA soll jedoch weiter in der Heimat bleiben. Trump hatte mit Empörung auf die Ankündigung reagiert und höhere Steuern angedroht. Bereits im Mai 2017 hatte Harley-Davidson die Errichtung eines Werkes in Thailand angekündigt. Die dort gebauten Motorräder sind allerdings für die Region gedacht.

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    Der Konzern leidet in den USA unter einem harten Preiskampf und einer alternden Stammkundschaft und versucht daher, sein Geschäft im Ausland zu stärken.

    • rtr
    • dpa
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