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US-Juwelier Touristen shoppen seltener bei Tiffany

Der starke Dollar macht dem Tiffany zu schaffen. Vor allem für Touristen wird der Einkauf beim US-Juwelier teurer. Das schlägt sich in den Zahlen nieder. Im laufenden Jahr rechnet der Konzern mit einem Gewinnrückgang.
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Der US-Juwelier ist eigentlich bei Touristen beliebt. Doch der starke Dollar dämpft die Kauflust. Quelle: ap
Tiffany

Der US-Juwelier ist eigentlich bei Touristen beliebt. Doch der starke Dollar dämpft die Kauflust.

(Foto: ap)

Bangalore Der US-Juwelier Tiffany spürt zunehmend den starken Dollar und eine schwindende Kauflust von Touristen in den USA. Deshalb rechnet das Management für das laufende Geschäftsjahr mit einem Gewinnrückgang um zwei bis fünf Prozent, wie das Unternehmen mit Sitz in New York am Donnerstag mitteilte. „Der ungünstige Effekt des starken Dollar hat stärker zu Buche geschlagen als ursprünglich erwartet“, sagte Konzernchef Frederic Cumenal. Die Tiffany-Aktie lag vorbörslich sieben Prozent im Minus.

Der Gewinn im zweiten Quartal (per Ende Juli) sank binnen Jahresfrist um gut 15 Prozent auf knapp 105 Millionen Dollar. Der Umsatz fiel um 0,2 Prozent auf rund 991 Millionen Dollar, allein in den USA allerdings gingen die Erlöse um zwei Prozent zurück. Der hohe Dollar-Kurs schmälert den Wert der im Ausland erzielten Erlöse. Außerdem schlägt er auf die Einnahmen in den heimischen Filialen durch. Denn viele der Kunden dort sind Touristen, die - in heimischer Währung gerechnet – nun deutlich mehr Geld für den Schmuck ausgeben müssen.

Was steckt hinter Pandora?
Niels Möller
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Der Manager baut das dänische Unternehmen in Deutschland um. Der Chef von Zentral-Westeuropa setzt vor allem auf mehr eigene Läden. Dazu formt er die ehemaligen Filialen der Modemarke Biba, die er Anfang des Jahres übernommen hat, in Schmuckläden um.

Mehr zum Thema im Artikel: „Pandora will alleine glänzen“.

(Foto: Pandora)
Werkstatt in Thailand
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Das dänische Unternehmen produziert seinen Schmuck seit 1989 in eigenen Werkstätten wie hier in Thailand. Dort und in einem Innovationszentrum in Gemopolis, Bangkok, arbeiten mehr als 8.600 Kunsthandwerkerinnen.

(Foto: Pandora)
Urspung in Kopenhagen
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Pandora wurde 1982 vom dänischen Goldschmied Per Enevoldsen und seiner Frau Winnie gegründet. Sie legten mit einem kleinen Juwelierladen im dänischen Kopenhagen den Grundstein für den heute internationalen Schmuckkonzern.

(Foto: Pandora)
Weltweites Wachstum
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Pandora will in Deutschland mehr Ringe verkaufen. Weltweit bietet das dänische Unternehmen seinen Schmuck in mehr als 90 Ländern auf sechs Kontinenten an. Der wichtigste Markt sind die USA. Danach folgen Großbritannien, Australien und Deutschland, wo Pandora dieses Jahr Dutzende neue Geschäfte eröffnet.

(Foto: Pandora)
Charm-Armbänder
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Das Unternehmen wurde durch sein sogenanntes Charm-Armband bekannt, das die Kundinnen persönlich gestalten können. Dieses und andere Schmuckstücke werden im Designzentrum in Kopenhagen entworfen.

(Foto: Pandora)
Trainingszentrum in Hamburg
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Im Hamburger Trainingscenter bildet Pandora die Mitarbeiter für seine Mitarbeiter aus. Für die vielen neuen Geschäfte in Deutschland hat das dänische Unternehmen hier schon 600 Personen auf ihre neue Aufgabe im Schmuckreich vorbereitet.

(Foto: Pandora)
  • rtr
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