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US-Kaffeehaus Starbucks setzt auf Kaffeekapseln

Vom Siegeszug der Kaffeekapsel will auch die US-Kaffeehaus-Kette Starbucks profitieren: Noch vor dem Weihnachtsgeschäft sollen Kaffeemaschinen für Einzelportionen und Kapseln mit Starbucks-Logo verkauft werden
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Starbucks-Kaffee könnte es bald auch zuhause geben. Quelle: dapd

Starbucks-Kaffee könnte es bald auch zuhause geben.

(Foto: dapd)

BerlinNoch vor dem Weihnachtsgeschäft sollen Kaffeemaschinen für Einzelportionen und Kapseln mit Starbucks-Logo verkauft werden, sagte der Juniorchef der mit der Produktion beauftragten deutschen Firma Krüger, Marc Krüger, der "Welt am Sonntag". Krüger stellt Instantgetränke her und baut laut der Zeitung derzeit eine Produktion für Kaffeekapseln an ihrem Stammsitz in Bergisch Gladbach auf.

Krüger hat laut Bericht bereits für Aldi Süd ein Kapselsystem erfolgreich eingeführt, und zwar in Australien. Für die Produktion in Bergisch Gladbach investiere die Firma bis zu 40 Millionen Euro, wird laut "Welt am Sonntag" in der Branche geschätzt. Die Maschinen ließ Krüger demnach zunächst in China fertigen, inzwischen in der Schweiz.

Die Kaffeemaschinen namens Verismo und die Starbucks-Kapseln sollen in Europa und in den USA verkauft werden. Ziel ist, beides über alle 17.000 Starbucks-Läden weltweit zu vertreiben.

Das Geschäft mit Kaffee-Kapseln und -Pads verspricht hohe Umsätze. Auch in Deutschland ist in Einzelportionen abgepackter Kaffee nach Angaben des Deutschen Kaffee-Verbandes weiter auf dem Vormarsch: Der Absatz von Kaffee in Pads und Kapseln erhöhte sich im vergangenen Jahr um etwa 30 Prozent auf 37.650 Tonnen.

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  • afp
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