US-Taxidienst Uber will in Indien Auswahl der Fahrer überprüfen

Uber reagiert auf die Vergewaltigungsvorwürfe gegen einen Fahrer: Das US-Unternehmen will die Auswahl seiner Fahrer in Indien künftig sorgfältiger überprüfen. In Neu-Delhi will Uber seinen Dienst bald wieder aufnehmen.
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Uber ist in Indiens Hauptstadt Neu-Delhi momentan verboten. Quelle: Reuters

Uber ist in Indiens Hauptstadt Neu-Delhi momentan verboten.

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Neu-DelhiNach den Vergewaltigungsvorwürfen in Indien will der US-Taxidienst Uber sein dortiges Geschäft überprüfen und bei der Auswahl der Fahrer sorgfältiger vorgehen. „Wir müssen besser werden“, erklärte das Unternehmen am Donnerstag und kündigte an, seinen derzeit in Neu-Dehli verbotenen Dienst wieder aufnehmen zu wollen.

Uber habe nach den jüngsten Vorgängen über den Service in Indien nachgedacht und werde umgehend wichtige Dinge ändern. So wolle man die Kundenbetreuung unter die Lupe nehmen und die Art, wie Uber mit Kommentaren und Beschwerden von Fahrgästen umgehe.

In der Hauptstadt Neu-Delhi ist das Unternehmen nach Vergewaltigungsvorwürfen gegen einen Uber-Fahrer verboten. Der Fall hatte für Aufruhr gesorgt, weil der Beschuldigte bereits vor drei Jahren wegen Vergewaltigung inhaftiert war. Die Zentralregierung forderte die indischen Bundesstaaten auf, Uber ebenfalls zu verbieten. Der rasant-wachsende Taxi-Dienst steht auch in anderen Ländern stark in der Kritik.

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