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Verbraucherstimmung Deutscher Einzelhandel schwächelt im April

Die Konsumlaune der Deutschen lässt langsam nach. Das trifft auch den Einzelhandel. Trotzdem bleiben die Zahlen über den Erwartungen.
31.05.2019 - 09:26 Uhr Kommentieren
Der deutsche Einzelhandel verliert an Umsatz. Quelle: dpa
Passanten in einem Berliner Einkaufszentrum

Der deutsche Einzelhandel verliert an Umsatz.

(Foto: dpa)

Wiesbaden Der deutsche Einzelhandel ist schwach in das zweite Quartal gestartet. Im April seien die Umsätze real (preisbereinigt) um 2,0 Prozent im Vergleich zum Vormonat gefallen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Analysten wurden von dem Dämpfer überrascht. Sie hatten im Mittel einen leichten Anstieg im Monatsvergleich um 0,1 Prozent erwartet.

Im Jahresvergleich fielen die Umsatzdaten hingegen besser als erwartet aus. In dieser Betrachtung gab es im April real einen Zuwachs um 4,0 Prozent, während Volkswirte nur ein Umsatzplus von 1,4 Prozent erwartet hatten. Allerdings wurden die Umsatzdaten für März nach oben revidiert. Demnach hatten die realen Umsätze im Monatsvergleich stagniert, nachdem zunächst ein Rückgang um 0,2 Prozent gemeldet worden war.

Zuletzt hatte die Sorge vor einem Abflauen der deutschen Wirtschaft die Konsumlaune der Deutschen gebremst. Der für Juni berechnete Indikator für die Konsumlaune der GfK-Marktforscher war gesunken. Nominal, also ohne Preisbereinigung, gingen die Umsätze im April um 1,5 Prozent im Monatsvergleich zurück. Im Jahresvergleich gab es hier einen Anstieg um 4,8 Prozent.

In den vergangenen Monaten profitierte der Konsum laut Branchenverband HDE vor allem von der guten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Die Ergebnisse des jüngsten HDE-Konsumbarometers deuten jedoch darauf hin, dass sich die Verbraucher von der Konjunkturabkühlung beeinflussen lassen - abzulesen am Rückgang der Anschaffungsneigung sowie geringeren Einkommens- und Konjunkturerwartungen.

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    • dpa
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