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Verbundnetz Gas strebt enge Partnerschaft mit Gazprom an

Die Leipziger Verbundnetz Gas AG (VNG) will ihre Geschäftsbeziehungen mit dem russischen Branchenriesen Gazprom zu einer strategischen Partnerschaft ausbauen.

DÜSSELDORF. Dabei signalisiert VNG auch eine Beteiligung an der geplanten Pipeline durch die Ostsee. "Wir sind zu einer engeren Partnerschaft bereit“, sagte Vorstandschef Klaus-Ewald Holst dem Handelsblatt (Mittwochausgabe). Bisher seien vor allem Eon Ruhrgas und Wingas im Blickfeld des russischen Gaskonzerns gewesen, erläutert er: „Künftig wird Gazprom eher mit Dreien reden müssen.“

Der Gasimporteur VNG, der als ostdeutsche Ruhrgas gilt, bezieht zwar seit über 30 Jahren Gas von Gazprom. Im Gegensatz zu Eon Ruhrgas und Wingas beschränkt sich die Kooperation aber bislang weitgehend auf den Gasbezug.

Er wolle die Verbindungen nun zu einer strategischen Partnerschaft ausbauen, sagte Holst. Als Beispiel fügte der Vorstandschef das von Gazprom voran getriebene Projekt einer neuen Pipeline durch die Ostsee an. „Wir haben in den Gesprächen mit Gazprom signalisiert, dass wir bei der Ostseepipeline mitmachen können - sowohl als Empfänger von Gas als auch in der Logistik“, sagte Holst. Auch eine Kapitalbeteiligung wolle er nicht ausschließen, wenn sie sich langfristig rechne.

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