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Verhandlung Die Tarifgespräche zwischen GDL und Deutsche Bahn gehen weiter

Gewerkschaftschef Claus Weselsky könne sich eine Einigung zwischen den beiden Parteien vorstellen. Nach einer Vereinbarung sollen die Löhne, ab Juli 2019, steigen.
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Nachdem das Angebot der Gewerkschaft vor Weihnachten abgelehnt wurde, haben am Donnerstag die Bahn und GDL die Verhandlungen wieder aufgenommen. Quelle: dpa
Deutsche Bahn und Lokführergewerkschaft GDL

Nachdem das Angebot der Gewerkschaft vor Weihnachten abgelehnt wurde, haben am Donnerstag die Bahn und GDL die Verhandlungen wieder aufgenommen.

(Foto: dpa)

FrankfurtIn den Tarifverhandlungen zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn kommt offenbar Bewegung. Gewerkschaftschef Claus Weselsky kann sich bei den Gesprächen am Donnerstag eine Einigung vorstellen, wie er im Radioprogramm „SWR Aktuell“ sagte. „Zu einer Auseinandersetzung gehören immer zwei. So sieht es nicht aus und deswegen gehen wir diesmal auch optimistisch in die Verhandlungen.“

Dem Tarifabschluss der größeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG wolle sich die GDL aber nicht anschließen. Man habe eine ganze Reihe von eigenen Arbeitszeit- und Zulagenforderungen, die auch Geld kosteten und die noch nicht verhandelt seien. „Wir haben heute ein gutes Stück Arbeit vor uns – unabhängig davon, ob wir uns zum Schluss auf dieselben Zahlen einigen.“

Die GDL und die Bahn hatten am Donnerstag in Frankfurt ihre Verhandlungen wieder aufgenommen. Kurz vor Weihnachten hatte die Bahn der Gewerkschaft verbesserte Angebote vorgelegt. In einigen Punkten war man sich einig, die GDL hatte jedoch bei der exakten Trennung zwischen Dienst und Privatleben präzisere Regelungen gefordert. Mit der EVG hatte sich die Bahn Mitte Dezember verständigt.

Nach der Vereinbarung sollen die Löhne ab Juli 2019 zunächst um 3,5 Prozent, ab Juli 2020 dann um weitere 2,6 Prozent steigen. Zudem gibt es eine Einmalzahlung von 1000 Euro und die Wahlmöglichkeit zwischen Freizeit und mehr Geld. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis Ende Februar 2021. Die Bahn strebt vergleichbare Abschlüsse mit beiden Gewerkschaften an.

  • rtr
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