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Verhandlungen nach Streikverbot? Lufthansa prüft neue Gespräche mit Piloten

Streikverbot: Das Landesarbeitsgericht Hessen hat der Piloten-Gewerkschaft Cockpit den Ausstand bei der Lufthansa untersagt. Das bringt beide Seiten offenbar zurück an den Verhandlungstisch.
10.09.2015 Update: 11.09.2015 - 10:36 Uhr
Ein zweitägiger Ausstand, den die Vereinigung Cockpit ursprünglich geplant hatte, wurde vom Landesarbeitsgericht Hessen untersagt. Quelle: dpa
Streikverbot

Ein zweitägiger Ausstand, den die Vereinigung Cockpit ursprünglich geplant hatte, wurde vom Landesarbeitsgericht Hessen untersagt.

(Foto: dpa)

Frankfurt Nach dem gestoppten Pilotenstreik bei der Lufthansa wollen beide Seiten wieder Gespräche aufnehmen. Die Lufthansa prüfe derzeit, ob einer der von der Vereinigung Cockpit angebotenen Termine für ihre Tarifkommission in Frage komme, sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitag in Frankfurt am Main. Die Bereitschaft der Unternehmensführung sei grundsätzlich da. Die Lufthansa habe immer wieder betont, dass sie „lieber früher als später“ an den Verhandlungstisch zurückkehre, sagte die Sprecherin.

Die Gewerkschaft hatte dem Management am Donnerstag Verhandlungstermine zum Tarifvertrag Übergangsversorgung angeboten. „Dieser Tarifvertrag hat für uns hohe Priorität und wir freuen uns auf konstruktive Verhandlungen“, teilte Cockpit mit.

Das Hessische Landesarbeitsgericht in Frankfurt am Main hatte am Mittwoch einen erneuten Pilotenstreik bei der Lufthansa gestoppt. Dennoch gab es zahlreiche Flugausfälle, da die Fluggesellschaft an dem nach der Streikankündigung erstellten Sonderflugplan festhielt. Am Dienstag war wegen des Streiks bereits jeder zweite der rund 170 Langstreckenflüge ausgefallen.

Die Richter erklärten den Streik für rechtswidrig, weil die Piloten auch wegen einer Mitbestimmung bei dem „Wings“-Sparkonzept gestreikt hätten. Dies sei aber kein tariflich regelbares Ziel der Gewerkschaft.

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    Die Lufthansa will im Konkurrenzkampf mit den Wettbewerbern auf mehr Strecken Billigflüge anbieten. Das Personal von „Wings“ soll nicht nach den Lufthansa-Tarifen bezahlt werden, sondern schlechter. Die Kosten für die sogenannte Übergangsversorgung der Piloten will die Lufthansa künftig nicht mehr übernehmen und die Altersgrenze dafür erhöhen.

    • rtr
    • afp
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