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Verkauf von Warenhäusern, Sinn-Leffers und Runners Point Karstadt-Quelle stößt die Kleinen ab

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Käufer der 74 kleinen Warenhäuser sind der britische Finanzinvestor Dawnay, Day sowie Hilco UK, ein britisches Unternehmen, dass auf die Restrukturierung und Neupositionierung von Handelsunternehmen spezialisiert ist. Sinn-Leffers wurde von der Deutschen Industrie-Holding (Frankfurt), HMD Partners (USA) sowie dem Immobilieninvestor Curson Global Partners/IXIS AEW Europe (London) erworben. Runners Point geht an die Hannover Finanz Gruppe.

Insgesamt wechseln 10 300 Mitarbeiter den Arbeitgeber. Jobs sollen dabei nicht verloren gehen. Es sei bereits im Vorfeld klar gewesen, dass die Arbeitsverhältnisse der betreffenden Handelshäuser an die neuen Eigentümer übertragen werden, sagte Detlef Neveling, Leiter Investor Relations, am Mittwoch in Essen. „Der Kunde wird das wahrscheinlich gar nicht merken.“

Die bisherigen Verkäufe und die Reduzierung des Umlaufvermögens führen dazu, dass der Konzern nach Informationen der "Wirtschaftswoche" seine Nettofinanzverbindlichkeiten zum Ende des ersten Halbjahres 2005 im Vergleich zum Vorjahr um 800 Millionen Euro auf 4,3 Milliarden Euro senken konnte. Ambitioniertes Ziel von Karstadt-Quelle-Chef Thomas Middelhoff ist es, die Schulden in den nächsten Monaten so weit zu drücken, dass er sogar wieder an Zukäufe denken kann.

In den vergangenen Wochen waren bereits die Fachhandelsketten Wehmeyer und Golf House, Logistikbereiche und Immobilien verkauft worden. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich im Karstadt-Quelle-Konzern seit Beginn der Restrukturierung um rund 25 000 verringert. Mehr als zwei Drittel konnten laut Konzern in neue Anstellungsverhältnisse überführt werden.

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