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Verkaufspläne DWS und Carlyle bieten offenbar für die Bahn-Tochter Arriva

Die Deutsche Bahn kommt beim Verkauf von Arriva wohl voran. Es soll mehrere Interessenten geben – darunter angeblich auch die Fondstochter der Deutschen Bank.
Update: 06.06.2019 - 08:08 Uhr Kommentieren
Arriva betreibt Bus- und Eisenbahnverbindungen in 14 europäischen Ländern. Quelle: dpa
Arriva-Bus

Arriva betreibt Bus- und Eisenbahnverbindungen in 14 europäischen Ländern.

(Foto: dpa)

London/Frankfurt/New YorkDer US-Finanzinvestor Carlyle und die Deutsche-Bank-Fondstocher DWS haben Insidern zufolge Interesse an einer Übernahme der Nahverkehrstochter Arriva der Deutschen Bahn. Der Bieterprozess solle Mitte Juni starten, sagten vier mit der Sache vertraute Personen.

Bewertet werde Arriva mit 3,5 Milliarden Euro. Erste Gebote strebt der Konzern noch vor den Sommerferien an, endgültige Offerten sollen Ende September gemacht werden, sagte einer der Insider. Auch die US-Beteiligungsgesellschaft Apollo und die Tochter Keolis der französischen Bahn SNCF seien unter den Interessenten. DWS wolle als Teil eines Konsortiums bieten und fühle gerade bei anderen Finanzinvestoren vor.

Alexander Doll, im Vorstand der Bahn zuständig für Finanzen, bestätigte, dass sein Unternehmen ein zweigleisiges Verfahren eingeleitet habe, um die Möglichkeit des Verkaufs von bis zu 100 Prozent der Arriva-Anteile an einen oder mehrere Investoren zu prüfen wie auch die Möglichkeit eines Börsengangs.

„Der Prozess hat gut begonnen, da viele Parteien ihr Interesse bekundet haben“, erklärte er. „Da der zweigleisige Prozess in den nächsten Monaten fortgesetzt wird, erwarten wir fundiertere Rückmeldungen.“

Die Bahn hatte das Unternehmen mit Sitz in Großbritannien 2010 gekauft und treibt im Kampf gegen steigende Schulden nun den Verkauf voran. Reuters hatte bereits Mitte April erfahren, dass die Bahn einen vollständigen Verkauf von Arriva an Investoren bevorzugt. Die Firma mit über 50.000 Mitarbeitern hat einen Umsatz von mehr als fünf Milliarden Euro.

Mehr: Die Kassen der Beteiligungsfonds sind prall gefüllt: Die Branche verwaltet inzwischen fast vier Billionen Dollar – und sucht nach attraktiven Kaufmöglichkeiten.

  • rtr
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