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Verkehr Neue Züge fallen aus - Bahn kämpft mit Engpass

Die Geduld von Fahrgästen der Deutschen Bahn könnte diesen Winter erneut auf eine harte Probe gestellt werden. Die Auslieferung dringend benötigter Regional- und ICE-3-Züge verzögert sich - Engpässe sind vorprogrammiert.
01.12.2011 - 17:35 Uhr 2 Kommentare
Regionalzug vom Typ „Talent 2“: Nur 26 von 60 neuen Zügen sind einsatzbereit. Quelle: dpa

Regionalzug vom Typ „Talent 2“: Nur 26 von 60 neuen Zügen sind einsatzbereit.

(Foto: dpa)

Berlin Bei der Auslieferung dringend benötigter neuer Züge für die Deutsche Bahn haben die Hersteller weiter mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Bis zum Jahresende sollen nun 26 der lange überfälligen Regionalzüge vom Typ „Talent 2“ für den Betrieb oder Schulungen aufs Gleis gebracht werden. Das teilte das Bundesverkehrsministerium nach einer aktuellen Bestandsaufnahme mit Bahn und Fahrzeugindustrie am Donnerstag in Berlin mit.

Ursprünglich war angestrebt worden, dass zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 60 dieser Züge regulär einsetzbar sein sollen. Von 16 ebenfalls überfälligen neuen ICE-3-Zügen sollen nun acht bis zehn bis Ende kommenden Jahres geliefert werden.

Die Bahn braucht die bestellten Züge, da sie vor allem im Winter bei Eis und Schnee knappe Reserven hat, wenn mehr Fahrzeuge mit Störungen ausfallen. Der bundeseigene Konzern hatte erst kürzlich auf erneute Technikprobleme bei den Talent-2-Zügen hingewiesen, von denen bis Jahresende eigentlich schon 178 in der Flotte sein sollten. In die schwierige Frage hat sich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) eingeschaltet, der Fortschritte regelmäßig überprüfen will. Für Februar und April wurden weitere Bestandsaufnahmen angekündigt.

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    • dpa
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    2 Kommentare zu "Verkehr: Neue Züge fallen aus - Bahn kämpft mit Engpass"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wann werden die verantwortlichen Manager endlich zur Rechenschaft gezogen? Managementsgehälter steigern zu Lasten der Kunden?

    • Wer fährt schon noch Bahn?
      Der Steuerzahler subventioniert hier ausschließlich Großstädter.
      Der komplette ländliche Raum sowie der Norden und vor allen der Osten hat überhaupt nichts von der Bahn außer Lärmbelästigungen und ewige Wartezeiten an den Schanken, verursacht durch den Durchgangsverkehr (ohne Stop oder Anbindung natürlich).
      Daher betrifft dieses Problem auch bloß Großstädter und Einwohner im Süden oder Westen Deutschlands.
      Die Bahn muss sich endlich den privaten Anbietern komplett öffnen und Netz/Betrieb muss getrennt ausgeschrieben werden. Dann entfallen auch die Probleme und der Kunde ist wieder König!!!

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