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Verluste im Handel Fast vier Milliarden Euro Schaden durch Langfinger

Besonders beliebt unter Ladendieben sind kleine, hochwertige Artikel - dazu zählen Artikel wie Kosmetik und Parfums. Die Hälfte des Schadens entsteht durch Ladendiebstahl, 21 Prozent werden von Mitarbeitern geklaut.
19.06.2012 - 08:27 Uhr 1 Kommentar
Eine Frau steckt eine Kamera in die Jackentasche. Quelle: dpa

Eine Frau steckt eine Kamera in die Jackentasche.

(Foto: dpa)

Köln Ladendiebe, kriminelle Mitarbeiter und Lieferanten haben im deutschen Einzelhandel im vergangenen Jahr einen Schaden von rund 3,8 Milliarden Euro verursacht - das ist etwa ein Prozent des Gesamtumsatzes. Das geht aus einer Studie des Kölner Handelsforschungsinstituts EHI hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Jeder 200. Einkaufswagen passiere im Lebensmittelhandel - rechnerisch gesehen - unbezahlt die Kasse.

Für knapp über die Hälfte der Verluste (51 Prozent) waren Ladendiebe verantwortlich. Sie stahlen laut Studie Waren im Wert von 1,9 Milliarden Euro. Beliebte Beute sind kleine, hochwertige Artikel wie Kosmetik, Parfüm und CDs. Im Textilhandel sind es vor allem Markenprodukte.

Unehrliche Mitarbeiter klauten Produkte für 800 Millionen Euro (21 Prozent). 19 Prozent der Verluste werden Lieferanten und Servicekräften angelastet. Der Rest des Schadens geht auf organisatorische Fehler zurück.

Die Inventurdifferenzen liegen seit Jahren knapp unter 4 Milliarden Euro, im Vergleich zu 2010 stiegen sie um knapp drei Prozent. Die aktuelle polizeiliche Kriminalstatistik zeigt einen Rückgang der Ladendiebstähle, dennoch rechnen die Händler eher mit einer weiteren Zunahme. Die Dunkelziffer liege bei 98 Prozent, jährlich blieben rund 30 Millionen Ladendiebstähle unentdeckt.

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    Für seine Studie befragte das EHI 91 Unternehmen mit 14 000 Verkaufsstellen, die einen Gesamtumsatz von rund 63 Milliarden Euro erwirtschaften.

    • dpa
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    1 Kommentar zu "Verluste im Handel: Fast vier Milliarden Euro Schaden durch Langfinger"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wer sich in Gefahr begibt kommt darin um!

      Es lohnt sich darüber nachzudenken warum sich die Gesellschaft mit diesem Problemchen befassen soll. Warum muß der Staat seine knappen Ressourcen verschwenden um Unternehmern zu helfen, die ihr Eigentum ungesichert herumstehen lassen. Wenn ich als Privatmann so handelte, würde mir die Polizei und jede Versicherung einen Vogel zeigen.
      Wenn der Handel nich

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