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Verpackungsspezialist Schwacher US-Dollar und Rohstoffkosten belasten Gerresheimer

Die Erlöse von Gerresheimer sind im abgelaufenen Quartal gefallen. Der Verpackungsspezialist profitiert dennoch von einem Steuereffekt.
12.04.2018 - 10:14 Uhr Kommentieren
Unter dem Strich verdiente der Konzern aber dank eines positiven Effekts durch die US-Steuerreform mit 58 Millionen Euro drei mal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Quelle: obs
Gerresheimer

Unter dem Strich verdiente der Konzern aber dank eines positiven Effekts durch die US-Steuerreform mit 58 Millionen Euro drei mal so viel wie im Vorjahreszeitraum.

(Foto: obs)

Düsseldorf Der schwache US-Dollar und höhere Rohstoffkosten machen dem Verpackungsspezialisten Gerresheimer zu schaffen. Die Erlöse fielen im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 um rund 4 Prozent auf 290 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Auf Basis konstanter Wechselkurse wäre der Umsatz in etwa stabil geblieben.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) fiel um 7 Prozent auf 54,9 Millionen Euro. Hierbei hinterließen auch schwächere Umsätze im Werkzeuggeschäft und höhere Kosten für Plastikgranulate Spuren. Letztere könnten nur mit Zeitverzögerung von einigen Monaten an die Kunden weitergeben werden, hieß es.

Unter dem Strich verdiente der im Index der mittelgroßen Werte MDax notierte Konzern aber dank eines positiven Effekts durch die US-Steuerreform mit 58 Millionen Euro drei mal so viel wie im Vorjahreszeitraum.

Die Jahresprognosen wurden bestätigt: Beim Umsatz strebt Gerresheimer auf Basis konstanter Wechselkurse 1,35 und 1,4 Milliarden Euro an, also mindestens eine stabile Entwicklung. Das bereinigte Ebitda soll auf Basis konstanter Wechselkurse zwischen 305 und 315 Millionen Euro liegen.

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