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Versandhändler Otto Fernseher und Waschmaschinen mieten statt kaufen

Der Versandhändler Otto bringt ein neues Pilotprojekt an den Start: Künftig können Kunden auf der Plattform nicht nur Produkte kaufen, sondern auch mieten. Die Mindestmietdauer soll drei Monate betragen.
Bei dem Versandhändler können Kunden künftig Produkte mieten. Quelle: dpa
Otto

Bei dem Versandhändler können Kunden künftig Produkte mieten.

(Foto: dpa)

HamburgBeim Versandhändler Otto sollen die Kunden künftig Fernseher, Waschmaschinen oder Tablets nicht nur kaufen können, sondern auch mieten. Das deutsche Tochterunternehmen der weltweit tätigen Otto Gruppe werde einen entsprechenden Versuch starten, teilte Otto in Hamburg mit. „Wir glauben, dass Konsumenten zukünftig auch physische Produkte auf Zeit mieten möchten und dies genauso einfach und sorgenfrei sein sollte, wie Musik zu streamen oder Car Sharing zu nutzen“, sagte Vertriebsvorstand Marc Opelt.

In einem ersten Schritt sollen bereits in wenigen Wochen auf einer eigenen Plattform Produkte aus den Bereichen Multimedia, Haushaltselektronik und Sport angeboten werden. Die Mindestmietdauer werde drei Monate betragen.

Insgesamt sei die Otto-Einzelgesellschaft, der frühere Otto-Versand, mehr denn je auf dem Weg zu einem Technologieunternehmen, sagte der Vorstandsprecher und künftige Konzernchef Alexander Birken.

Seit 2012 sei der Umsatz dort um 23 Prozent oder 500 Millionen Euro gestiegen. In den Shop Otto.de kämen bereits mehr als die Hälfte aller Besucher mit mobilen Endgeräten. Otto wachse in allen Sortimentsbereichen, vor allem im Bereich Möbel und Multimedia. Auch im ersten Geschäftshalbjahr 2016/17 habe Otto das geplante Wachstum von fünf Prozent übertroffen.

  • dpa
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