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Verschlankung der Struktur Ahold macht Büros dicht

Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold schließt Büros in den USA und den Niederlanden. Dies sei Teil der geplanten Strukturverschlankung, so das durch einen Bilanzskandal in die Schlagzeilen geratene Unternehmen.

HB AMSTERDAM. In den USA würden die Zentralen einer Tochtergesellschaft im Bundesstaat Virginia geschlossen, teilte Ahold am Mittwoch in Amsterdam mit. Die aus diesen Zentralen ausgeübten Funktionen würden in eine neue Einheit mit Hauptsitz in Boston eingegliedert. Die Änderung trete im Juli 2004 in Kraft.

Auch in Zandaam in den Niederlanden werde ein Büro geschlossen, das für die Betreuung der Geschäfte in den Niederlanden, den skandinavischen Staaten, Zentraleuropa und der iberischen Halbinsel verantwortlich sei. Diese Aufgaben würden im März 2004 von der Konzernzentrale übernommen.

Ahold hatte bereits am Dienstag mitgeteilt, in den USA 204 Lebensmittelgeschäfte verkaufen zu wollen. Insgesamt plant das niederländische Unternehmen, durch Veräußerungen von Geschäftsbereichen 2,5 Mrd. € in die Kasse zu bekommen.

Ahold - nach dem US-Wettbewerber Wal-Mart und der französischen Kette Carrefour drittgrößter Lebensmittelhandelskonzern der Welt - hatte Anfang 2003 mit dem Eingeständnis gravierender Finanzmanipulationen die Investoren schockiert. Als Konsequenz hatten der Konzernchef und der Finanzvorstand gehen müssen.

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