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Vertical Farming Kräuter-Start-up Infarm gewinnt nach Aldi auch Kaufland als Kunden

Die Berliner bauen Indoor-Gewächshäuser für Supermärkte. Dank viel Investorengeld gewinnen sie an Fahrt. Nun soll auch Kaufland beliefert werden.
28.07.2020 - 11:00 Uhr Kommentieren
Infarm verspricht den Supermärkten, dank kontrollierter Aufzucht besonders schmackhafte Kräuter und Pflücksalate zu liefern. Quelle: Gilles ROLLE/REA/laif
Infarm-Gewächshaus in einem Supermarkt

Infarm verspricht den Supermärkten, dank kontrollierter Aufzucht besonders schmackhafte Kräuter und Pflücksalate zu liefern.

(Foto: Gilles ROLLE/REA/laif)

Hamburg Infarm gehört zu den außergewöhnlichsten Berliner Start-ups: 150 Millionen Dollar haben die Gründer bislang bei Risikokapitalgebern eingesammelt – für Kräutergärten. Infarm baut Indoor-Gewächshäuser, die wahlweise direkt im Supermarkt stehen oder im Großformat automatisiert eine kontrollierte Pflanzenzucht ermöglichen. Jetzt finden die Berliner einen neuen prominenten Kunden: Kaufland.

Der Vertriebserfolg kommt, nur wenige Wochen nachdem Infarm eine Partnerschaft mit Aldi verkündet hat. Infarm werde künftig von Berlin-Spandau aus 200 Kaufland-Märkte zentral beliefern, sagte Vertriebschef Daniel Kats dem Handelsblatt. In 15 Kaufland-Filialen sollen zudem die imageträchtigen kleinen Gewächshäuser aufgebaut werden. Infarm könne auch dank Kaufland weiter wachsen und seine Infrastruktur ausbauen, sagte Kats.

Inzwischen sei Infarm in sieben europäischen Ländern sowie in Nordamerika vertreten. 900 Geräte stünden in Supermärkten, dazu kommen zehn größere zentrale Standorte. In Deutschland beliefere Infarm bald 300 Aldi-Märkte, etwas mehr Edeka-Standorte und einige weitere Märkte.

Infarm verspricht den Supermärkten, dank kontrollierter Aufzucht besonders schmackhafte Kräuter und Pflücksalate zu liefern. Bei Kaufland soll es zu Beginn glatte Petersilie, griechisches Basilikum, Minze und Bergkoriander geben. Das erste Gerät steht bei der Kette in Neckarsulm, danach folgen weitere Städte wie Düsseldorf, Hamburg und Berlin.

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    Entscheidender dürfte für die Händler sein, ihren Kunden ein besonderes Produkt anbieten zu können – oder gar im Markt das Wachstum ausstellen zu können. Zugleich gilt „Vertical Farming“ ohne Erde und Pestizide als ressourcenschonende Zukunft der Landwirtschaft – trotz des vergleichsweise hohen Energieeinsatzes für künstliche Beleuchtung.

    Mehr: Infarm überzeugt Investoren.

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