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Verwaltungsrat tagt später Air Berlin vertagt die „große Lösung“

Entscheidung aufgeschoben: Die angeschlagene Air Berlin arbeitet an einem Rettungsplan, doch der Verwaltungsrat muss dafür erst in Vollbesetzung zusammenkommen. Der Gesprächsbedarf ist offensichtlich noch groß.
29.09.2015 - 13:22 Uhr

Pichler will Air Berlin mit neuem Sanierungsprogramm retten

Frankfurt Der neue Sanierungsplan für die schwer angeschlagene Air Berlin ist einem Insider zufolge noch nicht in trockenen Tüchern. Auf der heutigen Sitzung des Verwaltungsrates habe das Präsidium des Gremiums mit dem Management die Details der Sanierung beraten, aber keine Entscheidung gefällt, sagte eine mit den Gesprächen vertraute Person am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Diese könne erst getroffen werden, wenn der Verwaltungsrat in Gänze zusammentritt, was voraussichtlich in einigen Wochen passieren solle. „Es ist eine große Lösung, weshalb darüber lange geredet werden muss.“ Air Berlin bestätigte das Gremientreffen, in dem über die Planung bis 2018 beraten wurde. Weitere Details nannte die Fluggesellschaft nicht.

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Air Berlin wird seit gut sechs Monaten vom früheren Thomas-Cook-Chef Stefan Pichler gelenkt. Die Herausforderungen für den neuen Mann im Cockpit sind groß: Die 9000 Mitarbeiter starke Airline steckt wegen eines verfehlten Expansionskurses tief in der Krise. Voriges Jahr machten die Berliner etwa eine Million Euro Verlust Euro - am Tag. Das Eigenkapital ist mit 575 Millionen negativ, der Schuldenberg liegt bei 770 Millionen Euro.

Die arabische Airline Etihad kaufte 2011 knapp 30 Prozent der Aktien und hält die Berliner seither mit Finanzspritzen in der Luft. Eine damals getroffene Vereinbarung über Gemeinschaftsflüge von Etihad und Air Berlin steht jedoch auf der Kippe, da das deutsche Verkehrsministerium den zugrundeliegenden Vertrag anders interpretiert als das Golf-Emirat.

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    Etihad benötigt Air Berlin vor allem, um mehr Passagiere an seinen Heimatflughafen in Abu Dhabi zu fliegen.

    • rtr
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