Virgin America Alaska Air will Branson-Fluglinie kaufen

Die US-Fluggesellschaft Alaska Air will den Konkurrenten Virgin America kaufen. Die von Richard Branson gegründete Airline war erst 2014 an die Börse gegangen. Der Deal hätte einen Wert von rund 4 Milliarden Dollar.
Update: 04.04.2016 - 13:15 Uhr
Der Konkurrent Alaska Air will die Fluglinie übernehmen. Quelle: AFP
Virgin America

Der Konkurrent Alaska Air will die Fluglinie übernehmen.

(Foto: AFP)

Seattle/San FranciscoDie vom Milliardär Richard Branson gegründete Fluggesellschaft Virgin America setzt ihrem Ausflug an die Börse nach nicht einmal anderthalb Jahren ein Ende. Die deutlich größere Rivalin Alaska Air will die Virgin-Gesellschaft kaufen, wie beide Unternehmen am Montag mitteilten.

Alaska Air steigt so zur fünftgrößten US-Fluggesellschaft auf. Mit dem Zukauf werde das Streckennetz an der US-Westküste gestärkt, teilte das Unternehmen mit. Dort liegen bei Urlaubern und Geschäftsleuten beliebte Ziele wie Los Angeles, San Francisco und Seattle.

Alaska Air bietet je Virgin-America-Aktie 57 US-Dollar in bar, das sind insgesamt 2,6 Milliarden Dollar (2,3 Milliarden Euro). Einschließlich Schulden und kapitalisierter Leasingverträge beläuft sich der Wert der Transaktion den Angaben zufolge auf etwa 4,0 Milliarden Dollar. Die Verwaltungsräte beider Gesellschaften befürworten den Deal.

Das sind die sichersten Airlines der Welt
Platz 15: All Nippon Airways (Japan)
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Die Liste der 15 sichersten Fluglinien eröffnet All Nippon Airways. Im Jahr 2013 hatte ANA von Air Transport World (ATW) den Preis „Airline of the Year 2013“ erhalten. Nach Triebwerksproblemen im selben Jahr rutschte die Airline vom Spitzenplatz aus der Top Ten. ANA erreicht den Wert von 0,018, das macht Platz 15.

Platz 14: Virgin Atlantic Airways (Großbritannien)
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Vergangenes Jahr noch auf Platz 16: Die Flotte der Virgin Atlantic besteht aus 38 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 8,4 Jahren. Jährlich befördert die Airline 5,3 Millionen Passagiere – bisher ohne jeden Absturz. Platz 14 mit einem Index von 0,017.

Einmal im Jahr stellt das Flugunfallbüro Jacdec für das Fachmagazin „Aero International“ ein Sicherheitsranking der 60 größten Fluggesellschaften auf. Die Sicherheit berechnet sich nach der Anzahl der Ausfälle pro Flugkilometer, gewichtet um die Schwere des Unfalls und einen Landesfaktor. Da alle Unfälle der vergangenen 30 Jahre zeitlich gewichtet in die Statistik eingehen, schneiden viele Airlines wegen schwerer Unglücke in der Vergangenheit schlecht ab.

Platz 13: Qantas (Australien)
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Qantas verlor seit 56 Jahren kein Flugzeug bei einem Unfall. Der letzte tödliche Unfall liegt sogar 69 Jahre zurück. In den vergangenen zwei Jahren reihte sich die Fluggesellschaft in die Top Ten ein. Nun rutscht sie mit einem Index von 0,016 auf Platz 13 ab.

Platz 12: Lufthansa (Deutschland)
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Die größte Airline Deutschlands verpasst wie auch im vergangenem Jahr knapp die Top Ten. Lufthansa kann auf eine sehr gute Sicherheitsbilanz blicken: Der letzte Unfall mit Todesfolge liegt 21 Jahre zurück, in den vergangenen Jahren kam es zu vereinzelten Zwischenfällen. Im Sicherheitsranking bleibt der Kranich mit einem Index von 0,016 wie im Vorjahr auf Platz zwölf.

Keine Platzierung: Germanwings (Deutschland)
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Die Lufthansa-Tochter Germanwings, die 2015 mit einem vom Copiloten vorsätzlich in die Alpen gelenkten Airbus die Sicherheitsdebatte in der Zivilluftfahrt beherrschte, ist wegen ihrer Verkehrsleistung nicht unter den 60 weltgrößten Airlines. Dadurch verzeichnete 2015 keine Gesellschaft aus der hier betrachteten Gruppe ein größeres Unglück – obwohl es auch Unfälle gab, bei denen Flugzeuge als Totalverlust abgeschrieben werden mussten. Menschenleben waren dabei nicht zu beklagen.

Platz 11: Jetblue Airways (USA)
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Jetblue Airways verzeichnete in ihrer Geschichte keine Zwischenfälle mit Todesopfern oder Flugzeugverluste. Einige Zwischenfälle erlangten jedoch breite mediale Aufmerksamkeit, so wie der im September 2014: Der Jetblue-Flug 1416 musste nach einer Feuermeldung im rechten Triebwerk am Startflughafen notlanden. Aufgrund von Rauch musste eine Person zur Beobachtung ins Krankenhaus. Danach gab es keine Zwischenfälle – Rang elf mit einem Index von 0,016.

Platz 10: TAP Portugal (Portugal)
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Die größte portugiesische Airline TAP Portugal fliegt in Deutschland unter anderem Frankfurt, Hamburg und München an. Mit knapp 80 Flugzeugen in der Flotte gehören die Portugiesen zu den kleinen Mitgliedern der Star Alliance. 39 Jahre ohne Unglück sorgen mit einem Index von 0,015 für eine gute Platzierung im Ranking.

Virgin America, die sich selbst als „Premium-Billigflieger“ versteht, war erst im November 2014 an die Börse gegangen. Zuvor hatte die Gesellschaft nach jahrelangen Verlusten die Gewinnschwelle überflogen. Zusammen mit den 60 Flugzeugen von Virgin America kommt Alaska Air künftig auf 280 Maschinen und einen Jahresumsatz von mehr als 7 Milliarden Dollar.

  • dpa
  • rtr
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