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Vorruhestandsregelung Karstadt geht den Jobabbau an

Zusammen mit den Arbeitnehmervertretern hat Karstadt sich auf eine Vorruhestandsregelung geeinigt. Diese sei ein „Schlüssel“ des Stellenabbaus, so der Warenhauskonzern. Die Nachfrage sei sehr hoch, heißt es.
23.10.2012 - 21:06 Uhr Kommentieren
Eingang eines Karstadt-Parkhauses in Düsseldorf. Quelle: dpa

Eingang eines Karstadt-Parkhauses in Düsseldorf.

(Foto: dpa)

Essen Der Warenhauskonzern Karstadt geht drei Monate nach der Ankündigung den Abbau von 2000 Arbeitsplätzen an. Die Belegschaft wird über eine Vorruhestandsregelung unterrichtet, auf die sich die Unternehmensführung und Arbeitnehmervertreter geeinigt haben. Dazu laufen bereits Informationsveranstaltungen unternehmensweit, sagte ein Karstadt-Sprecher am Dienstag in Essen. Die „Financial Times Deutschland“ („FTD“) hatte zuvor darüber berichtet. Der Konzern will für den Stellenabbau verschiedene Möglichkeiten nutzen, zu den der Wegfall freiwerdender Stellen und auch Abfindungen gehören sollen.

Die Nachfrage nach der Vorruhestandsregelung, die als ein „Schlüssel“ des Stellenabbaus gesehen wird, ist nach Informationen aus Unternehmenskreisen sehr hoch. Das Angebot gilt für Mitarbeiter ab 58 Jahren. Karstadt hatte im Juli einen Konzernumbau angekündigt, der mit dem Abbau von 2000 Arbeitsplätzen bis 2014 verbunden ist. Stellen fallen in der Verwaltung von den Filialen bis zur Zentrale weg.

Betriebsbedingte Kündigungen sollen möglichst vermieden werden, sind jedoch nicht ausgeschlossen. Die Gewerkschaft Verdi äußerte mehrfach die Befürchtung, dass wegen vieler Teilzeitbeschäftigten bis zu 3000 der 25.000 Karstadt-Mitarbeiter ihre Jobs verlieren könnten.

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