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Wäsche- und Strumpfkonzern Wolford will mit Expansion in China die Trendwende schaffen

Der Modekonzern weitet das Geschäft in China aus und will stärker jüngere Kundinnen gewinnen. Für 2020/2021 rechnet Wolford wieder mit schwarzen Zahlen.
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Das mehrheitlich zum chinesischen Mischkonzern Fosun International gehörende Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut Verluste verzeichnet. Quelle: Bloomberg
Wolford-Schaufensterpuppen in Bregenz

Das mehrheitlich zum chinesischen Mischkonzern Fosun International gehörende Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut Verluste verzeichnet.

(Foto: Bloomberg)

Wien Mit einer Ausweitung des Geschäfts in China und einem verstärkten Augenmerk auf jüngere Kundinnen will der österreichische Wäsche- und Strumpfkonzern Wolford die Trendwende schaffen. Der Umsatzanteil Chinas solle sich bis 2024 durch weit mehr Standorte auf 20 Prozent verdreifachen, sagte Wolford-Vorstandschef Axel Dreher am Dienstag in Wien bei der Vorlage der Bilanz 2018/2019.

Im weltweiten Markt der Luxusgüter werde Studien zufolge bald fast die Hälfte aller Kunden aus China stammen und oft auch dort einkaufen.

In Deutschland erzielte der seit Jahren rote Zahlen schreibende Konzern einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro. „Wolford leidet wie der stationäre Modeeinzelhandel weltweit unter einem tiefgreifenden Strukturwandel und nachlassendem Wachstum in den westeuropäischen Modemärkten“, hieß es.

Das mehrheitlich zum chinesischen Mischkonzern Fosun International gehörende Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut Verluste verzeichnet. Unterm Strich blieb trotz eines umfassenden Restrukturierungsprogramms ein Minus von 11,1 Millionen Euro. Der Umsatz ging im Jahresvergleich um acht Prozent auf 137,2 Millionen Euro zurück.

Für 2020/21 rechnet der Vorstand wieder mit Gewinnen. „Die Konsolidierungsphase ist abgeschlossen“, meinte Dreher. Die Zahl der Mitarbeiter sank gegenüber dem Vorjahr um rund 100 auf 1350.

Mehr: Aufsichtsratschef von Tom Tailor gibt auf – Chinesen übernehmen: Thomas Tochtermann tritt zum 25. Juni zurück und macht für den chinesischen Anteilseigner Fosun Platz. Der strebt eine stärkere Repräsentanz im Aufsichtsrat an.

  • dpa
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