Wann bringen Scherben Glück? Der neue Meissen-Chef räumt kräftig auf

Die staatliche Porzellanmanufaktur Meissen läuft seit Jahren defizitär. Auch die Luxusstrategie der Sachsen greift noch nicht. Tillmann Blaschke, der neue Chef des Traditionsbetriebs, stellt nun alles auf den Prüfstand.
Der Staatskonzern Meissen steckt in den roten Zahlen – das soll sich nun ändern. Quelle: dpa
Porzellan

Der Staatskonzern Meissen steckt in den roten Zahlen – das soll sich nun ändern.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDer neue Chef der Porzellanmanufaktur Meissen räumt auf. Tillmann Blaschke untersucht dazu alle Bereiche des Traditionshauses. Er schaut sich an, „welche Produkte gut zu Meissen passen, welche gut und weniger gut am Markt ankommen und welche profitabel sind“, sagte Blaschke dem Handelsblatt.

Damit steht auch die heutige Produktvielfalt auf dem Prüfstand. Denn Blaschkes Vorgänger Christian Kurtzke hatte begonnen, die Porzellanmanufaktur zu einem internationalen Luxus- und Lifestyle-Unternehmen zu formen. So führte er eine Mode- und Einrichtungslinie ein und eröffnete Boutiquen und Shops in Italien und China.

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