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Warenhaus-Deal Benko will Kaufhof-Zuschlag vor Weihnachten

Die Warenhaus-Kette Kaufhof könnte schon bald den Besitzer wechseln. Der österreichische Interessent Signa will Metro in den nächsten Tagen ein Angebot vorlegen - und hofft auf eine schnelle Einigung.
03.12.2011 - 17:28 Uhr Kommentieren
Kaufhof-Filialen könnten den Besitzer wechseln. Quelle: dapd

Kaufhof-Filialen könnten den Besitzer wechseln.

(Foto: dapd)

Berlin Bei den Verhandlungen um die Warenhaus-Kette Kaufhof will der österreichische Interessent Signa in den nächsten Tagen ein Angebot unterbreiten, um noch vor Weihnachten den Zuschlag zu erhalten. „Es könnte jetzt sehr schnell gehen, das hängt nur noch an einzelnen Punkten“, sagte Signa-Chef René Benko der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Er wolle das Angebot „so rechtzeitig“ unterbreiten, dass es der Metro-Aufsichtsrat bei seiner Sitzung am 16. Dezember auf dem Tisch habe. 

Er sei zuversichtlich, dass er mit seiner Firma den Vorzug vor anderen Bietern erhalte, sagte Benko. Die eingehende Prüfung der Kaufhof-Bücher sei abgeschlossen. „Jetzt schauen wir, wie wir uns mit der Metro über die Details für ein Gesamtpaket einigen können.“ Nähere Angaben über einen angeblichen Kaufpreis von 2,4 Milliarden Euro machte der Signa-Chef nicht. Er werde sein bisheriges Angebot aber nicht nachbessern und sich „nicht in eine Bieterschlacht jagen“ lassen, betonte er. 

Zu staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen in Österreich wegen Geldwäsche gegen Signa sagte Benko, er werde alles tun, um „die Vorwürfe so schnell wie möglich zu entkräften“. „Was ich schon sicher sagen kann: Geldwäsche können wir ausschließen, das gibt's bei uns nicht.“ Sein Unternehmen werde mit der Justiz zusammenarbeiten, um jeden Verdacht auszuräumen. Negative Folgen durch die Ermittlungen sehe er nicht: „Unsere Finanzierung steht“, sagte Benko. „Wir haben der Metro in den letzten Tagen ausreichend Eigenmittel in Form von Bankbestätigungen nachgewiesen.“ 

Metro hatte Anfang November die Verhandlungen mit Signa und dem Karstadt-Besitzer Nicolas Berggruen bekannt gegeben. Der größte deutsche Einzelhandelskonzern sucht seit Jahren einen Käufer für Kaufhof, obwohl die Warenhäuser gewinnbringend sind. 

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    Kaufhof hat 139 Filialen, für das Unternehmen arbeiten rund 20.000 Menschen.

    • afp
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