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Warenhauskette Karstadt-Kaufhof stellt die Logistik neu auf – und schließt Standorte

Der Warenhauskonzern schließt zwei Logistikstandorte sowie mehrere regionale Verteilzentren. Es könnten rund 600 Arbeitsplätze betroffen sein.
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Nach dem Zusammenschluss sei es notwendig geworden, vorhandenen Strukturen in der Logistik neu zu ordnen, heißt es im Konzern. Quelle: dpa
Filialen von Karstadt und Kaufhof

Nach dem Zusammenschluss sei es notwendig geworden, vorhandenen Strukturen in der Logistik neu zu ordnen, heißt es im Konzern.

(Foto: dpa)

Essen Der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof schließt zwei Logistikstandorte in Frechen und Erfurt sowie vier kleinere regionale Verteilzentren in Stuttgart, Würzburg, Hannover und Berlin. Der Interessenausgleich und der Sozialplan dazu seien am Montag unterzeichnet worden, teilte das Unternehmen in Essen mit. Betroffen seien rund 600 Arbeitsplätze, war aus dem Umfeld des Konzerns zu erfahren.

Karstadt hatte bereits 2018 angekündigt, die Logistik künftig zusammen mit dem Dienstleister Fiege neu aufstellen zu wollen. Der Konzern sieht in der Logistik auch für Drittkunden eines seiner wesentlichen Wachstumsgebiete für die Zukunft. Doch sei es nach dem Zusammenschluss von Karstadt und Kaufhof notwendig geworden, die vorhandenen Strukturen neu zu ordnen.

Der nun unterzeichnete Interessenausgleich und Sozialplan ermöglichten es, die für die Gesundung des Unternehmens notwendigen Synergien zu heben und erhebliche Einsparungen an Personal und Sachkosten zu erzielen, betonte der Konzern. Damit könne auch ein künftiges Drittkundengeschäft zu wettbewerbsfähigen Konditionen betrieben werden.

Der Konzern will künftig neben den verbliebenen großen Logistikstandorten in Unna, Essen-Vogelheim und Köln-Porz auch viele der 180 Warenhäuser als sogenannte City Hubs für die Belieferung der Kunden über die letzte Meile nutzen und diesen Service auch anderen Unternehmen anbieten.

Mehr: Personalchef Miguel Müllenbach warnt Verdi davor, den Konzern weiter mit Streiks zu belasten. Karstadt könnte die Gewerkschaft finanziell in Regress nehmen.

  • dpa
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