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Warenhauskonzern 17 Karstadt-Immobilien gehen an Fonds – Kaufpreis soll bei 700 Millionen Euro liegen

Das Kartellamt hat den Verkauf freigegeben. Mit dem Geld will Karstadt-Eigentümer René Benko das Überleben des Warenhauskonzerns in der Krise sichern.
17.04.2020 - 10:09 Uhr Kommentieren
Karstadt-Eigentümer Benko verkauft 17 Immobilien an Fonds Quelle: dpa
Warenhaus Karstadt

Das Unternehmen kämpft ums Überleben.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die Signa-Holding des österreichischen Investors René Benko verkauft 17 Immobilien der angeschlagenen Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof. Käufer sind Fonds des Finanzinvestors Apol­lo EPF.

Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge beläuft sich der Kaufpreis auf rund 700 Millionen Euro. Ein Signa-Sprecher wollte sich am Freitag nicht äußern. Die Transaktion wurde bereits Ende März beim Bundeskartellamt zur Prüfung angemeldet. Die Wettbewerbshüter haben den Verkauf freigegeben.

Signa ist seit Juni 2019 alleiniger Eigner des kriselnden Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof und zahlreicher Warenhaus-Immobilien des Unternehmens. Galeria Karstadt Kaufhof kämpft in der Coronakrise ums Überleben. Der Kette mit ihren über 28.000 Mitarbeitern brechen angesichts geschlossener Filialen die Umsätze weg.

Der Warenhaus-Riese hatte deshalb Anfang April ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Das Schutzschirmverfahren gilt als Vorstufe der Insolvenz, folgt den gleichen Regeln und mündet oft in ein reguläres Insolvenzverfahren.

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    Es ist Unternehmen vorbehalten, die noch nicht zahlungsunfähig sind, denen aber die Pleite droht. Unter dem Schutzschirm sind sie für drei Monate vor dem Zugriff der Gläubiger sicher und sollen damit genügend Zeit bekommen, ihre Finanzen zu ordnen.

    Mehr: Rückkehr zur Normalität: Was die Lockerung der Corona-Regeln für den Handel bedeutet.

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