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Warenhauskonzern Verdi droht im Tarifkonflikt bei Galeria Karstadt Kaufhof mit weiteren Streiks

Nach dem Zusammenschluss der Kaufhausketten drohen die Tarifverhandlungen offenbar zu scheitern. Die Gewerkschaft hält weitere Streiks für möglich.
15.12.2019 Update: 15.12.2019 - 14:28 Uhr Kommentieren
Die Gewerkschaft Verdi droht den Kaufhäusern mit weiteren Streiks im Weihnachtsgeschäft. Quelle: imago images/Becker&Bredel
Streiks bei Karstadt Kaufhof

Die Gewerkschaft Verdi droht den Kaufhäusern mit weiteren Streiks im Weihnachtsgeschäft.

(Foto: imago images/Becker&Bredel)

Essen Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Warenhäuser Karstadt und Kaufhof stehen nach Angaben der Gewerkschaft Verdi vor dem Scheitern. Nach 19-stündigen Verhandlungen habe der Arbeitgeber „zentrale, bereits mündlich vereinbarte Punkte wieder zur Disposition gestellt“, teilte Verdi am Sonntag mit.

„Das ist eine unverschämte Provokation, die fast zum vollständigen Scheitern der Tarifverhandlungen geführt hat.“ Möglich seien nun „Arbeitskampfmaßnahmen in deutlich größerem Umfang als bisher im umsatzstarken Weihnachtsgeschäft“. Verdi hatte bereits am vergangenen Donnerstag mit Protesten unter anderem bei Kaufhof den Druck erhöht.

Ein Sprecher von Galeria Karstadt Kaufhof versicherte hingegen, dass sich die Arbeitgeberseite an bereits vereinbarte Positionen halten würde. Nur eine „einvernehmliche Ausformulierung der Tariflösung“ sei nach dem „Verhandlungsmarathon“ nicht mehr möglich gewesen. Dazu sei ein neuer Termin vereinbart worden.

Verdi betonte, die für diesen Mittwoch und Donnerstag geplante nächste Gesprächsrunde sei entscheidend. „Das ist die letzte Chance, um in diesem Tarifkonflikt zu einer tarifvertraglichen Lösung für die Zukunft der Beschäftigten und alle Warenhausstandorte inklusive Karstadt Sports und Karstadt Feinkost zu kommen“, sagte Verhandlungsführer Orhan Akman.

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    Verdi und Galeria Karstadt Kaufhof verhandeln bereits seit einiger Zeit über einen gemeinsamen Sanierungstarifvertrag für den durch den Zusammenschluss entstandenen neuen Warenhausriesen. Laut Verdi würde eine Verschmelzung ohne neuen Tarifvertrag für die Kaufhof-Beschäftigten automatisch eine rund elfprozentige Entgeltabsenkung bedeuten.

    Kaufhof ist seit einem Jahr Teil eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem früheren Erzrivalen Karstadt. Eigner ist die österreichische Signa-Gruppe des Immobilien- Investors Rene Benko.

    Mehr: Die Stellenstreichungen reichen nicht: Der Warenhauskonzern fordert von Verdi den Abschluss eines Sanierungstarifvertrags – mit Folgen für die Mitarbeiter.

    • dpa
    • rtr
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