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Weißer Ritter Strabag nähert sich Implenia

Der österreichische Baukonzern Strabag steht möglicherweise kurz vor dem Einstieg bei dem größten Schweizer Baukonzern Implenia. Nach Handelsblatt-Informationen aus Finanzkreisen will Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner nächste Woche in Zürich über seine Pläne informieren.

HB ZÜRICH/WIEN. Der deutsche Baukonzern Hochtief, dem ebenfalls Interesse nachgesagt worden war, wäre damit aus dem Rennen. Implenia wehrt sich seit Monaten gegen den Einfluss des britischen Finanzinvestors Laxey, der ein 23-prozentiges Beteiligungspaket bei der Schweizer Baufirma zusammengekauft hat.

Als Gegenstrategie tritt Implenia als Käuferin eigener Aktien auf, die „in sichere Hände“ gelegt werden sollen. Das Unternehmen, das im vergangenen Jahr 1,4 Mrd. Euro umgesetzt hat, dürfte damit auf der Suche nach einem „weißen Ritter“ sein.

Implenia und Strabag unterhalten seit Jahren Geschäftsbeziehungen, da die Strabag im Straßenbau in der Schweiz ebenfalls aktiv ist. Laxey wiederum soll mit der Strabag bereits über einen möglichen Weiterverkauf ihres 23-Prozent-Pakets gesprochen haben.

Bei der Strabag gab jüngst der russische Oligarch Oleg Deripaska seinen Einstieg bekant. Das Unternehmen dürfte damit über genügend Akquisitionskapital verfügen. Offizielle Bestätigungen gibt es von keiner Seite.

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