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Weiterhin in den roten Zahlen Apax hat Interesse an Woolworths

Mit seinem Interesse an der Woolworths Group überraschte Apax Partners gestern den Markt in Großbritannien. Das Private-Equity-Institut ließ verlauten, dass es über ein Gebot für den britischen Einzelhändler nachdenkt.

fs LONDON. Die Papiere der „Woolies“ schossen daraufhin um mehr als 25 Prozent nach oben, zeitweise auf mehr als 50 Pence. Apax teilte mit, die Überlegungen seien in einem frühen Stadium und äußerte sich nicht zu einem Preis. Bei Woolworths hieß es, man „beobachte die Lage“.

Das Interesse der Investment-Firma an dem Einzelhändler kommt überraschend, weil die von Kingfisher im Jahr 2001 abgespaltene Woolworths-Gruppe zuletzt eher enttäuschende Zahlen aufwies. Im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres konnte der Einzelhandelskonzern zwar seine Verkäufe leicht auf 1,1 Mrd. Pfund (1,6 Mrd. Euro) steigern. Er blieb jedoch unter dem Strich weiterhin in den roten Zahlen mit einem Minus von 34,4 Mill. Pfund vor Steuern. Im jüngsten Bericht zum Weihnachtsgeschäft sprach Vorstandschef Trevor Bish-Jones von einem „enttäuschenden“ Ergebnis. Im Vergleich zu 2003 waren die Verkäufe um acht Prozent zurück gegangen.

Auch das MVC-Geschäft, das CDs und DVDs an den Supermarktriesen Tesco liefert, meldete einen Rückgang. Auch fehlt bei Woolworths die bei Einzelhändlern sonst übliche Sicherheit durch Immobilienbesitz, weil die Gruppe ihre Gebäude nach der Abspaltung praktisch aufgegeben hatte. Immobilien bilden sonst eine wichtige Sicherheit für Privat-Investoren. Auch ist das Ausmaß des Pensionsdefizits, das zuletzt Käufe im Einzelhandelsbereich verdarb, bei Woolworths nicht bekannt.

Apax kennt sich jedoch im Markt aus. Die Investoren gehörten Anfang 2004 zu einem Konsortium, das die Modekette New Look für fast 700 Mill. Pfund kaufte.

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