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Whole Foods Bio-Händler entschuldigt sich für falsche Preise

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Vertrauen der Kunden wiedergewinnen - doch wie?

Doch zuvor muss Whole Food das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen. Das soll in drei Schritten geschehen, kündigen die beiden Vorstandschefs in dem zweiminütigen Video an. Zunächst sollen die Mitarbeiter in den Märkten besser geschult werden. Zudem wird ein externer Aufpasser angeheuert, der in allen Läden Auszeichnungen und Mengen bei selbstverpackten Waren überwachen wird. Der letzte Punkt: Wer glaubt, ein Produkt sei falsch ausgezeichnet, kann es an der Kasse überprüfen lassen. Gibt es einen Fehler zu Ungunsten des Kunden, darf er es kostenlos mit nach Hause nehmen.
Ob das reicht, den Imageschaden wieder gut zu machen, wird sich zeigen müssen. Denn es nicht das erste Mal, dass die Kette bei schludriger Preisauszeichnung erwischt wurde. 2014 kam es zu einer außergerichtlichen Einigung in Kalifornien.

Gegen eine Zahlung von 800.000 Dollar wurde ein Verfahren wegen „weitverbreiteter“ Verstöße der Kennzeichnungspflicht eingestellt. Die Kosten der New Yorker Ermittlungen sind noch unklar.

Die erste Falschauszeichnung kostet einen Händler in New York 950 Dollar Strafe, die zweite bis zu 1700 Dollar. Laut Departement of Consumer Affairs gehen die Verstöße bei Whole Foods wahrscheinlich „in die Tausende“.
An der Börse wird das Geschehen aufmerksam verfolgt. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres (Januar bis März 2015) schwächte sich das Wachstum auf vergleichbarer Fläche auf nur noch 3,6 Prozent ab, deutlich über fünf Prozent hatten Analysten erhofft. Die Aktie brach um zehn Prozent ein, heute liegt sie mit 39 Dollar nahe ihres 59 Wochen-Tiefs. Die nächsten Quartalszahlen kommen am 20. Juli.

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1 Kommentar zu "Whole Foods: Bio-Händler entschuldigt sich für falsche Preise"

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  • Wieder BIO und das bei den absoluten unverschämten Wucherpreisen. Wer stoppt endlich den BIO - Wahn??

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