Wichtige Frachtrouten Güterzüge wollen Vorfahrt haben

Vier deutsche und Schweizer Güterbahnen fordern Vorfahrt für Güterzüge auf wichtigen Frachtrouten. Engpässe müssten dringend beseitigt und erneuerte Streckenabschnitte zu einem Korridor verknüpft werden.
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Vier Güterbahnen fordern Vorfahrt für ihre Züge. Quelle: dapd

Vier Güterbahnen fordern Vorfahrt für ihre Züge.

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BerlinBahnunternehmen aus Deutschland und der Schweiz fordern, Engpässe für Güterzüge zwischen Rotterdam und Genau zu beseitigen. Erneuerte Streckenabschnitte wie der zwischen Rotterdam und dem Ruhrgebiet sowie der Gotthardbasistunnel müssten zu einem durchgehenden Korridor verknüpft werden, verlangten die Chefs der deutschen DB Schenker Rail und TX Logistik sowie der schweizerischen SBB Cargo und der BLS Cargo am Montag in einer gemeinsamen Erklärung.

Die notwendigen Bauarbeiten müssten international koordiniert werden, sagte der DB-Schenker-Rail-Vorsitzende Alexander Hedderich. Aus Sicht der Unternehmen müssen die Strecken für Züge mit einer Länge von 1500 Metern ausgelegt werden.

Die EU hatte vor einem Jahr das Ziel beschlossen, die wichtigsten Wirtschaftszentren in Europa durch neun internationale Güterverkehrskorridore zu verbinden. Gemeint sind Trassen, auf denen Güterzüge mit Vorrang fahren. Vier europäischen Korridore verlaufen auch über lange, bereits gebaute Abschnitte in Deutschland, darunter Rotterdam-Genua. Die Ausrüstung mit dem europäischen Zugleitsystem ETCS hatte Deutschland aber wegen der milliardenschweren Kosten aufgeschoben.

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  • dpa
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2 Kommentare zu "Wichtige Frachtrouten: Güterzüge wollen Vorfahrt ohne Engpässe"

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  • Es wird auch Zeit. Güterzüge, für Güter und LKWs im Transit haben die rollende Landstraße zu sein, auch unter gesetzlichen Zwang. Nur unsere Politiker wollen dies nicht. So werden immer mehr Gleise abgebaut bzw. still gelegt.

  • Soll das ein Witz sein, dass ausgerechnet der Vorstand von DB Schenker Rail dies fordert?
    Bahn, Bund und Land Ba-Wü verbuddeln doch in den nächsten Jahren Milliarden EURO für Stuttgart21. Da bleibt für sinnvolle und rentable Projekte nicht mehr genug übrig.

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