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Windeln.de Ein Wachstumsstar wird zum Sanierungsfall

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Organisation und Führung werden umgebaut

Auf einen Zeitpunkt, an dem Windeln.de die Gewinnzone erreicht, will sich Weinberger jedoch nicht festlegen. Nur soviel: „Research-Analysten gehen davon aus, dass wir bis 2018 oder 2019 profitabel sein können. Damit liegen sie sicherlich nicht ganz falsch.“

Als erstes soll der Shopping-Club Nakiki schließen, der bei zehn Millionen Euro Umsatz drei Millionen Euro operativen Verlust schreibt. Vor allem hier fallen Stellen weg. Nakiki habe dem Kerngeschäft keine Neukunden gebracht und einen hohen Aufwand verursacht, um die Schnäppchenangebote zu beschaffen, sagte Weinberger.

Künftig will Weinberger Komplexität abbauen: Kleinere Zulieferer fallen weg, die teils zugekauften europäischen Töchter sollen ein einheitliche Software-Plattformen nutzen. Auch die Führung wird umgebaut: neu an Bord ist Jürgen Vedie als operativer Chef (COO). Der Manager kommt vom Online-Händler Zooplus. Gründer Konstantin Urban bleibt im Vorstand, unter ihm werden zwei Spitzenfrauen installiert, die das Deutschland- beziehungsweise Chinageschäft leiten.

Vorbild für Windeln.de ist Diapers.com, ein Online-Shop in den USA, den Amazon 2010 - im Gründungsjahr von Windeln.de - für über eine halbe Milliarde Dollar gekauft hat. Der Clou des Geschäftsmodells: Eltern bestellen sperrige Windel-Pakete online, um diese nicht tragen zu müssen. Das Massengut Windeln verspricht aber an sich nicht ausreichend Marge für den E-Commerce. Daher setzen die Versender drauf, dass Eltern immer wieder andere, höhermargige Kinder-Artikel wie Autositze und Stofftiere mitbestellen. Ob das Modell in Europa aufgeht, muss Windeln.de allerdings erst noch beweisen.

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