Winterschlussverkauf Rabatt-Aktion wegen warmen Wetters verlängert

„Einfach zu warm“, klagt der Handel nach dem zweiwöchigen Winterschlussverkauf. Denn Pullover und Mützen gehen am besten, wenn es kalt ist. Nun lassen viele Händler die „Sale“-Schilder hängen.
Zum Ende der Wintersaison versuchen viele Einzelhändler mit verlängerten Rabattaktionen wie „Final Sale“ Kunden in ihre Geschäfte zu locken. Quelle: dpa
Rabatte im Einzelhandel

Zum Ende der Wintersaison versuchen viele Einzelhändler mit verlängerten Rabattaktionen wie „Final Sale“ Kunden in ihre Geschäfte zu locken.

(Foto: dpa)

BerlinAuch nach dem eigentlichen Ende des Winterschlussverkaufs spitzt der Handel den Rotstift. „Es war insgesamt eine schwierige Wintersaison, das Wetter war einfach zu warm“, sagte ein Sprecher des Handelsverbands Deutschland (HDE) der Deutschen Presse-Agentur. „Viele Händler werden den WSV mit seinen Angeboten deshalb wohl noch ein paar Tage verlängern.“

Zwei Wochen nach Beginn der koordinierten Rabattaktion zieht die Branche nicht gerade überschwänglich Bilanz. „Der Handel ist ganz zufrieden, die Lager konnten schon ganz gut geräumt werden“, hieß es. Doch weil die Kunden zuvor wegen der milden Temperaturen wenig zu warmer Bekleidung, Mützen oder Handschuhe griffen, ist auch jetzt noch Ware da, an der nun die roten Preisschilder hängen bleiben.

Die beste Zeit für Schnäppchenkäufe
Der Sparkalender
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Wann spart es sich am besten? Die Binsenweisheit lautet: antizyklisch kaufen, also den Wintermantel im Sommer. Das Preisvergleichsportal „Schnäppchenfuchs“ liefert nun Fakten. Basierend auf allen Angeboten, die sie 2016 gelistet hatten - insgesamt 11.000 Artikel - haben sie einen Schnäppchenkalender für 2017 abgeleitet.

Quelle: Schnaeppchenfuchs.com, Sparkalender 2017

Januar: Kameras und Rasierer
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Im Januar sind demnach Kameras und Rasierer besonders günstig zu haben. Es gab 31 Prozent mehr Angebote zu Kameras als im nächststärkeren Monat. Bei Rasierern verhält es sich ähnlich – sogar bis in den Februar hinein.

Februar: Kopfhörer, Lautsprecher, Fitness-Tracker
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Der Februar ist für Schnäppchenjäger einer der besseren Monate. Bei Kopfhörern gab es im vergangenen Jahr 35 Prozent mehr Angebote als im nächststärkeren Monat. Auch Bluetooth-Boxen waren günstig. Wer sich körperlich betätigen und das nachhalten möchte, für den empfiehlt es sich, im Februar den Fitness-Tracker zu kaufen.

Auch bei Kleidung lohnt sich der Kauf im Februar: Im Vergleich zum Januar gab es 42 Prozent mehr Schnäppchen.

März: eBook-Reader, Fitness-Tracker, Sommerreifen
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Für Vielleser könnte sich der Kauf eines eBook-Readers lohnen. Besonders günstig sind sie im März. Bei Sommerreifen ist das ähnlich – damit entkräften die Autoren die Theorie, Sommerreifen seien im Winter besonders günstig.

April: Smartphones & Tablets, Grills, Kaffeemaschinen
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Ende Februar und Anfang März findet der Mobile World Congress statt – das wirkt sich besonders auf die Preise für Smartphones und Tablets aus und sorgt für zahlreiche Angebote. Ebenso fallen die Preise von Kaffeemaschinen und Grills.

Mai: Fernseher, Fahrräder, Rasenmäher
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Wer an antizyklisches Kaufverhalten glaubt, wird im Mai enttäuscht. Entgegen der Erwartung sind Fahrräder und Rasenmäher kurz vor dem Sommerstart besonders preiswert. Auch Fernseher und alles für das Heimkino sind im Mai günstiger.

Juni: Auto, Rucksäcke, Beamer
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Im Juni sollte man Zubehör für das Auto kaufen, empfiehlt der Schnäppchenfuchs. Radios oder Motoröl sind im Juni so günstig wie das ganze Jahr über nicht. Den Kauf von Rucksäcken und Beamern empfehlen die Autoren ebenfalls.

Drei Viertel der Einzelhändler haben sich nach Verbandsangaben am WSV beteiligt. Die Textilhändler wollen damit Platz für die Frühjahrsmode machen, inzwischen sind aber auch Möbel- und Elektronikmärkte mit von der Partie.

„Besonders für ländliche Regionen sowie kleinere und mittlere Städte ist der WSV von großer Bedeutung“, betont der Branchenverband. Kunden aus dem Umland machten dort noch „gezielte Schnäppchentouren“ in die Innenstädte. Besonders in den Großstädten lockten viele Läden jedoch schon seit Anfang Dezember mit Preisnachlässen.

Insgesamt ist der Handel in Deutschland optimistisch, denn die Beschäftigung ist hoch und Energiepreise sind niedrig, sodass die Bundesbürger mehr Geld ausgeben können. Für dieses Jahr rechnet die Branche mit einem Umsatzplus von zwei Prozent.

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  • dpa
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