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Wird Dreyfus-Affäre zur Adidas-Affäre? „Adidas sollte großes Interesse an einer Aufklärung haben“

Corporate Governance-Experte Christian Strenger empfiehlt Adidas bei der Aufklärung der Dreyfus-Affäre mitzuhelfen. Denn die Millionen-Zahlung an die Fifa könne auch zu einem Problem für den Sportartikelkonzern werden.
19.10.2015 - 18:09 Uhr
Der frühere Chef der Investmenttochter DWS der Deutschen Bank ist mehrfacher Aufsichtsrat und Experte für Fragen der guten Unternehmensführung (Corporate Governance). Er gilt eher als besonnener Kritiker. Sein  Wort auch großes Gewicht. Strenger ist zwar Mitglied der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex, die im Auftrag der Bundesregierung Regeln für gute und Transparente Unternehmensführung und -überwachung erstellt. Allerdings spricht Strenger hier nicht für die Kommission, sondern als Privatmann. Strenger geht keinem begründeten Streit mit Vorständen und Aufsichtsräten aus dem Weg. Zuweilen kauft er sich sogar privat Aktien, nur um auf den Hauptversammlungen der Unternehmen  Missstände und Fehlentscheidungen anzuprangern. Quelle: HHL
Christian Strenger

Der frühere Chef der Investmenttochter DWS der Deutschen Bank ist mehrfacher Aufsichtsrat und Experte für Fragen der guten Unternehmensführung (Corporate Governance). Er gilt eher als besonnener Kritiker. Sein Wort auch großes Gewicht. Strenger ist zwar Mitglied der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex, die im Auftrag der Bundesregierung Regeln für gute und Transparente Unternehmensführung und -überwachung erstellt. Allerdings spricht Strenger hier nicht für die Kommission, sondern als Privatmann. Strenger geht keinem begründeten Streit mit Vorständen und Aufsichtsräten aus dem Weg. Zuweilen kauft er sich sogar privat Aktien, nur um auf den Hauptversammlungen der Unternehmen Missstände und Fehlentscheidungen anzuprangern.

(Foto: HHL)

Herr Strenger, kann die Dreyfus-Affäre zu einer Adidas-Affäre werden?
Bei entsprechenden Untersuchungsergebnissen ist das durchaus möglich. Dazu müsste Adidas allerdings alle Unterlagen aus der relevanten Zeit für eine Untersuchung durch Dritte zur Verfügung stellen. Die Frage ist ja auch, welche Verträge zwischen Adidas, FIFA und DFB zu den aktiven Zeiten von Dreyfus geschlossen worden sind.

Kann man Adidas denn dazu zwingen, solche Informationen offen zu legen?
Nein, das wohl nicht. Aber das Unternehmen sollte großes Eigeninteresse an einer Aufklärung haben.

Macht es einen Unterschied, ob der ehemalige Adidas-Chef Louis Dreyfus der Fifa 6,7 Millionen Euro aus seinem Privatvermögen zur Verfügung gestellt hat oder aus der Konzernkasse?
Juristisch wohl ja; der Augenschein legt aber eine aktive Beteiligung von Adidas an der Klärung der Angelegenheit nahe.

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