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Wurst-Skandal Staatsanwaltschaft leitet Verfahren gegen Wilke-Geschäftsführer ein

Produkte von Wilke werden mit zwei Todesfällen in Verbindung gebracht. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft nach einer Anzeige gegen den Geschäftsführer.
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Die Waren des Unternehmens werden mit zwei Todesfällen und 37 weiteren Krankheitsfällen in Verbindung gebracht. Quelle: dpa
Wursthersteller Wilke in Twistetal

Die Waren des Unternehmens werden mit zwei Todesfällen und 37 weiteren Krankheitsfällen in Verbindung gebracht.

(Foto: dpa)

Kassel Die Staatsanwaltschaft Kassel hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung gegen den Geschäftsführer der Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH eingeleitet. Die Waren des Herstellers werden mit zwei Todesfällen in Südhessen sowie 37 weiteren Krankheitsfällen wegen keimbelasteter Wurst in Verbindung gebracht.

Die Ermittlungen liefen auch wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Lebensmittel- und Futtergesetzbuch, sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag in Kassel.

Das Verfahren sei aufgrund der Strafanzeige des Landkreises Waldeck-Frankenberg eingeleitet worden. Gegenstand des Verfahrens sei vor allem die Untersuchung der zwei Todesfälle, die mit einer Listerieninfektion in Verbindung stehen sollen, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Mehr: Keimbelastete Fleischwaren des Wurstproduzenten Wilke wurden auch an Ikea-Restaurants geliefert. Der Verkauf aller Produkte des Herstellers wurde gestoppt.

  • dpa
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