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X+Bricks Real-Investor will angeblich weniger als 30 Filialen schließen

Bis Ende des Monats will Metro die Verhandlungen über der Verkauf der Kette abschließen. Das Konsortium um X+Bricks will laut einem Bericht rund 50 Läden behalten.
17.01.2020 - 18:58 Uhr Kommentieren
Metro-Chef Olaf Koch will die Verhandlungen über einen Verkauf der Kette bis Ende des Monats zu einem Ergebnis führen. Quelle: dpa
Real-Supermarkt in Köln

Metro-Chef Olaf Koch will die Verhandlungen über einen Verkauf der Kette bis Ende des Monats zu einem Ergebnis führen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Das Konsortium um den Immobilieninvestor X+Bricks will nach dem geplanten Kauf der Supermarktkette Real vom Handelskonzern Metro die Marke Real und rund 50 Läden behalten. Das Konsortium wolle weniger als 30 Real-Filialen schließen, berichtete der „Spiegel“ am Freitag unter Berufung auf Insider vorab. Sprecher des Konsortiums und von Metro wollte die Angaben nicht kommentieren.

Metro hatte Anfang Dezember mit dem Konsortium aus X+Bricks und der SCP Group exklusive Verhandlungen um eine Übernahme der kriselnden Supermarktkette aufgenommen. Metro-Chef Olaf Koch will die Verhandlungen bis Ende des Monats zu einem Ergebnis führen.

Koch hatte Real vor über einem Jahr ins Schaufenster gestellt. Die Supermarkt-Kette mit ihren rund 34.000 Beschäftigten passt nicht zu seiner Strategie, den Düsseldorfer Konzern auf das Geschäft rund um den Großhandel zu konzentrieren.

Die Arbeitnehmer hatten immer wieder eindringlich vor einem Kahlschlag im Zusammenhang mit dem Verkauf gewarnt. Es drohten „signifikante Einschnitte“, hatte Real-Gesamtbetriebsratschef Werner Klockhaus gesagt. Rund 10.000 Stellen seien in Gefahr, hatte er der „Süddeutschen Zeitung“ gesagt. Koch zufolge ist diese Zahl aber zu hoch.

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    Die Gespräche zwischen der Metro und dem Konsortium dauern an. Dieses will den Löwenanteil der Real-Filialen nach der Übernahme an Wettbewerber wie Edeka, Kaufland oder Rewe verkaufen. In den Verhandlungen sei nicht festgezurrt worden, wie viele Märkte verkauft oder unter der Marke erhalten werden könnten, hatten mehrere Insider gesagt.

    Mehr: Nicht nur bei der Tochter Real hat der Handelskonzern Fehler gemacht, für die er jetzt teuer bezahlen muss. Viel Zeit zum Umsteuern bleibt Metro nicht, kommentiert Handelsblatt-Autor Florian Kolf.

    • rtr
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