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Yandex Litauen warnt vor russischer Taxi-App

Die litauischen Behörden vermuten, dass die russische App illegal Nutzerdaten sammle. Mutterkonzern Yandex dementiert die Vorwürfe.
31.07.2018 - 16:56 Uhr Kommentieren
Die Zentrale des Unternehmens ist offiziell in Amsterdam, sie ist aber Teil der russischen Suchmaschinen-Firma Yandex Quelle: Reuters
Yandex-Taxi in Kiew

Die Zentrale des Unternehmens ist offiziell in Amsterdam, sie ist aber Teil der russischen Suchmaschinen-Firma Yandex

(Foto: Reuters)

Vilnius Die litauischen Behörden haben vor einer populären Taxi-App aus Russland gewarnt. Vor allem Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes werde dringend empfohlen, auf die Dienste der Software zu verzichten, da sie möglicherweise illegal Nutzerdaten sammle, sagte der Chef des Nationalen Zentrums für Cyber-Sicherheit, Rytis Rainys, am Dienstag der Nachrichtenagentur AP. Derzeit liefen mehrere diesbezügliche Tests der Taxi-App Yandex.

Die Zentrale der Betreiberfirma der App ist offiziell in Amsterdam, sie ist aber Teil der russischen Suchmaschinen-Firma Yandex. Sie kam am Donnerstag auf den litauischen Markt. Sie beansprucht unter anderem Zugriff auf Mikrofon, Kamera und lokales Netzwerk.

Der für globale Strategien verantwortliche Yandex-Direktor Aram Sargsjan sagte der baltischen Nachrichtenagentur BNS, seine Firma behandle Daten von Nutzern aus EU-Staaten „streng nach EU-Vorschriften“. Sein Unternehmen sei bereit, das prüfen zu lassen. „Alle Anschuldigungen gegen uns sind grundlos“, sagte er.

Der US-Fahrtenvermittler Uber hat in diesem Monat die Fusion mit Yandex in Russland und fünf weiteren früheren Sowjetrepubliken bekanntgegeben. Er zog sich damit aus dem russischen Markt zurück. Yandex hält nun 59 und Uber noch 37 Prozent des Dienstleisters. Die Yandex Taxi App-Firma sagt, sie habe 300 Autos in Vilnius im Einsatz und ihre Software arbeite im Prinzip so wie andere vergleichbare Angebote.

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