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Zalando Samwer-Brüder stoßen Aktien ab

Schon im März haben die Samwer-Brüder ein Zalando-Aktienpaket auf den Markt geworfen. Den jüngsten Kursanstieg nutzen sie, um noch einmal nachzulegen. Das hat Folgen für das Stimmrecht.
02.12.2015 - 14:42 Uhr
Nach der Platzierung war die Zalando-Aktie zunächst stark gefallen – inzwischen nähert sie sich aber ihrem Höchststand. Quelle: dpa
Zalando-Paket

Nach der Platzierung war die Zalando-Aktie zunächst stark gefallen – inzwischen nähert sie sich aber ihrem Höchststand.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Brüder Oliver und Marc Samwer haben den jüngsten Kursanstieg bei Zalando genutzt, um erneut einen Teil ihres Aktienpakets an dem Online-Modehändler zu Geld zu machen. Die Beteiligung ihrer Investmentgesellschaft Global Founders an Zalando liegt nun noch bei 9,92 Prozent, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung hervorgeht. Global Founders habe um den 20. November einen Anteil von rund zwei Prozent über den Markt verkauft, erläuterte ein Zalando-Sprecher am Mittwoch. Damit dürften sie einen dreistelligen Millionenbetrag erlöst haben.

Nach der Platzierung war die Zalando-Aktie zunächst in die Knie gegangen, nähert sich inzwischen aber ihrem Höchststand. Am Mittwoch lag sie bei 33,14 Euro.

Von Z wie Zalando bis Z wie Zalando
Platz 10: Zalando Lounge
1 von 10

Zalando Lounge ist der Rabattwarenladen des Online-Versandhändlers. Nutzer dieses Portals müssen sich registrieren. Danach bekommen sie Angebote mit bis zu 70 Prozent Rabatt. Die Mitgliedschaft in der Zalando Lounge ist kostenlos.

Umsatz (2014)*: 71,8 Millionen Euro**

*Quelle: Statista, EHI Retail Institute

**umfasst Einnahmen der Online-Shops in Deutschland im Segment Bekleidung, Schuhe und Textilien

(Foto: Zalando Lounge Screenshot)
Platz 9: Walbusch
2 von 10

Bis in die 1960er-Jahre verkaufte Walbusch neben Herrenkleidung auch Elektrorasierer und Haushaltswaren. Später konzentrierte sich der Konzern auf den Verkauf von Herrenmode. Bekannt ist das Unternehmen für sein Hemd mit dem Walbusch-Kragen ohne Knopf. Zunächst war Walbusch nur als Versandhändler tätig. Erst 2009 wurde die erste Filiale eröffnet. Im Handelsblatt-Interview erklärte Firmenchef Christian Busch: „Die Frau entscheidet, was gekauft wird“.

Umsatz: 72,2 Millionen Euro

(Foto: Walbusch.de)
Platz 8: C&A Online
3 von 10

Einst hatte C&A die Konfektionsgrößen eingeführt. Seitdem avancierte der Modekonzern zu den größten Bekleidungsherstellern Deutschlands. C&A beschäftigt mehr als 36.000 Menschen. Seit 2008 bietet der Konzern seine Kleidung auch im Internet an. Allerdings ist der Anteil des Internetgeschäfts gemessen am Gesamtumsatz in Deutschland (über drei Milliarden Euro) noch gering.

Umsatz: 79,3 Millionen Euro

(Foto: canda.com)
Platz 7: s.Oliver
4 von 10

s.Oliver kommt nicht wirklich in Fahrt. Seit Jahren kämpft der Modekonzern mit wirtschaftlichen Problemen. Zwar konnte der Umsatz im vergangenen Jahr leicht gesteigert werden, doch das Online-Geschäft weist entgegen des Trends rückläufige Zahlen vor. 2013 lag der Online-Umsatz bei 127 Millionen Euro. Im Jahr darauf sanken die Einnahmen um mehr als 16 Millionen Euro.

Umsatz: 110,8 Millionen Euro

(Foto: dpa - picture-alliance)
Platz 6: Brands-4-Friends
5 von 10

Im Umsatzranking auf Platz sechs ist die Private Sale GmbH aufgelistet. Hinter dem Unternehmen steckt brands4friends.de. Das ist eine kommerzielle Online-Community, die im Internet eine spezielle Sortimentsausrichtung anbietet. Zugang zum Angebot erhalten Interessenten nach einer Registrierung. brands4friends.de bot im September 2007 in Deutschland als erste Mode-Online-Community ihren Dienst an. Seitdem konnten die Erlöse kontinuierlich gesteigert werden.

Umsatz: 114,6 Millionen Euro

(Foto: brands4friends.de)
Platz 5: Esprit
6 von 10

Der Online-Handel hat dem Moderiesen Esprit stark zugesetzt. Erst nach und nach erholt sich der Konzern – auch dank eines eigenen Online-Angebots. Mit einem Umsatz von mehr als 162 Millionen Euro positioniert sich Esprit in Deutschland auf dem fünften Platz.

Umsatz: 162,5 Millionen Euro

(Foto: Reuters)
Platz 4: Heine
7 von 10

Die Heinrich Heine GmbH gehört zu den ersten Modeversandhändlern in Deutschland mit eigenem Online-Shop. Bereits 1996 konnten Kunden ihre Ware im Internet bestellen. Seit 2009 wird der Fokus auf das E-Commerce zunehmend verstärkt.

Umsatz: 204 Millionen Euro

(Foto: heine.de)

Bereits im März hatten die Altaktionäre ein Zalando-Paket auf den Markt geworfen. Mit der Reduzierung des Anteils unter die Schwelle von zehn Prozent ist der Stimmbindungsvertrag der Samwers mit ihrem schwedischen Co-Investor Kinnevik automatisch ausgelaufen, wie aus dem Börsenprospekt hervorgeht. Global Founders bleibt hinter Kinnevik (31,8 Prozent) aber zweitgrößter Aktionär von Zalando. Die Schweden sind auch an Rocket Internet, dem börsennotierten Startup-Entwickler der Samwers, beteiligt.

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