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Zeichentrickfilm „Findet Nemo“ weckt das Interesse an Reisen auf den fünften Kontinent Ein Fisch belebt Australiens Tourismusbranche

Er ist klein, orange-weiß und der Retter der Tourismusindustrie im australischen Sonnenstaat Queensland: der Held aus dem Zeichentrickfilm „Findet Nemo“ von Walt Disney. Im richtigen Leben kommt der farbenfrohe Clownsfisch in großen Mengen am Great-Barrier-Riff vor.

CAIRNS. Er hat sich innerhalb kürzester Zeit zum wichtigsten Werbeträger für den tropischen Norden von Queensland entwickelt, wo wie auf dem gesamten Kontinent wegen der Lungenkrankheit SARS und der Angst vor terroristischen Anschlägen die Reiseindustrie darbt.

Nach drei schlechten Jahren kommen endlich wieder mehr Touristen nach Australien. Im November 2003 stieg die Besucherstatistik im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,3 %. Insgesamt bleibt es für das abgelaufene Jahr aber bei einem Rückgang von 2 % auf 4,74 Millionen Besucher. Am deutlichsten ist der Einbruch bei den Besucherzahlen aus China. Vor dem Ausbruch von SARS war China für den australischen Tourismus einer der am schnellsten wachsenden Märkte.

Laut Paul Ewart, Marketing-Chef von Tourism Queensland, hat Nemo in den Heimatländern der Australien-Urlauber das Bewusstsein für das Riff deutlich verstärkt. Dienstleistungsträger in den bekanntesten Ausgangsorten zum Riff wie Cairns und Port Douglas spürten den Anstieg der Nachfrage schon kurz nach der Premiere in den USA. Hotels und Inselresorts wie Hayman, Daydream und Hamilton melden nach der Baisse der vergangenen Monate und Jahre – bei einigen war die Zimmerauslastung unter 50 % gefallen – wieder deutlich bessere Besucherzahlen.

Das Riff im Nordosten des Kontinents ist – neben dem Opernhaus in Sidney und dem Uluru (früher Ayers Rock) in Zentralaustralien – eines der wichtigsten Ziele für Australien-Touristen. Fast 35 % aller internationalen Besucher von Queensland gehen auf’s Riff.

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